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Die Veranstalter wollen hoch hinaus

thunFür zwei Tage ist Thun wieder Mittelpunkt der Bikerszene: Dieses Wochenende messen sich die weltbesten Slopestyle-Biker in der Eishalle Thun. Die Organisatoren hoffen, den Erfolg vom letzten Jahr wiederholen zu können.

Vor einem Jahr war Thun zum ersten Mal Weltbühne für die internationale Freestyle-Biker-Szene. Der Anlass Rocket Air Slopestyle in der hiesigen Eishalle war ein voller Erfolg. Die Erwartungen der Organisatoren wurden mit rund 3500 Zuschauern übertroffen. Schnell war klar, dass die zweite Ausgabe des Rocket Air wieder in Thun stattfinden würde. Mit Rivella als neuem Titelsponsor im Rücken gab das Organisationsteam in den letzten Monaten nochmals richtig Gas. Das Rahmenprogramm wurde aufgestockt, die Erwartungen sind hoch. Mitorganisator Jérôme Hunziker verspricht: «Dieses Jahr wird der Event noch gewaltiger.» Das OK-Team steckt mitten in den Vorbereitungen für den Anlass. Die 150 Meter lange Piste wird aufgebaut. Die Strecke besteht aus über 600 Paletten, Hunderten von Metern Gerüststangen und rund 60 Kubikmetern Humus. Zahlreiche freiwillige Helfer sind beteiligt. Organisator ist die Flying Metal Crew. Alles selbst eingefleischte Biker. Da das Team selbst internationale Wettbewerbe bestreitet, hat es optimale Kontakte zu den besten Fahrern der Welt. Aus diesem Grund konnten auch dieses Jahr wieder Weltstars verpflichtet werden. Der diesjährige Anlass wurde sogar von der Freeride Mountainbike World Tour in die Reihe der angesagtesten Anlässe aufgenommen. «Bereits nach der ersten Ausgabe ein Teil dieser Tour zu werden, hätten wir nicht erwartet», freut sich Hunziker vom OK-Team. Am Rocket Air messen sich die besten Fahrer der Welt aus fünfzehn Nationen. Mit waghalsigen Sprüngen versuchen die Biker das Publikum und natürlich die Fachjury zu begeistern. Als Gewinn locken insgesamt 8000 Franken. Neben angereisten Weltstars wie Martin Söderström aus Schweden oder Sam Pilgrim aus England wollen lokale Talente die Weltbesten herausfordern. Am Freitag findet die Vorqualifikation statt: Mit dabei sind rund zwanzig Schweizer Fahrer, die gegen zehn andere Newcomer um einen Einzug ins Finale am Samstag kämpfen. Dort treffen die zehn besten Fahrer vom Freitag auf die fünfzehn gesetzten Topfahrer. OK-Chef Jérôme Hunziker begründet die spezielle Qualifikation: «Dadurch ermöglichen wir Jungtalenten, sich mit den ganz Grossen zu messen.» 3000 Franken gibt es für den Sieger. Als besonderes Spektakel gilt der «Sickest Trick Contest» am Freitag – der Fahrer mit dem spektakulärsten Trick erhält einen Spezialpreis. Gestartet wird auf rund sechs Metern Höhe. «Natürlich ist man da nervös und spürt den Druck – aber das Gefühl ist einfach unglaublich», sagt Ramon Hunziker, der ebenfalls als Fahrer am Freitag um einen Einzug ins Finale kämpft. David Oesch>

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