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Die Vorstufe des Traums

TennisDimitri Bretting,

Am Juniorenturnier des Australian Open war Dimitri Bretting der einzige Schweizer; ausser ihm figuriert keine Swiss-Tennis-Nachwuchshoffnung in den Top 100 des Rankings, weder bei den Knaben noch bei den Mädchen. Seine Grand-Slam-Premiere hatte sich Bretting freilich ganz anders vorgestellt: Die Nummer 18 der Juniorenweltrangliste verlor in der ersten Runde gegen den Neuseeländer Jaden Grinter 3:6, 2:6, ohne sich eine einzige Breakmöglichkeit zu erarbeiten. «Ich hatte von mir erwartet, dass ich den Match gewinnen würde», gab der 17-Jährige aus Biel zu. Er habe zu viele Fehler gemacht, zu wenig variiert, seinem Gegner nicht wehgetan, analysierte er seinen Auftritt schonungslos selbstkritisch. Dass ihn derzeit wieder einmal Schmerzen im Handgelenk plagen, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. «Das hatte auf das Resultat keinen Einfluss.» Federer live gesehen Bretting atmete in Melbourne zum ersten Mal die Luft der grossen, weiten Tenniswelt ein, er sah sein Idol Roger Federer erstmals live spielen und war begeistert von der Atmosphäre in der Rod-Laver-Arena. Selber erlebte er «eine kleine Vorstufe des grossen Traums», einmal selber in einer solchen Arena antreten zu dürfen. Am Beispiel des Australiers Bernard Tomic, der in seiner Entwicklung bereits zwei Schritte weiter ist, wurde ihm vor Augen geführt, wie weit sein Weg noch ist. «Obwohl er einen ausgezeichneten Match lieferte, war der Unterschied zu Rafael Nadal noch gross», meinte Bretting, der sich seit dem vergangenen August voll auf den Tennissport konzentriert. Die erste Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier bezeichnet Dimitri Bretting trotz der Enttäuschung über die Niederlage als motivierend. Und schon im Juni am French Open in Paris bekommt der 17-Jährige die Gelegenheit, es besser zu machen.ar; Australien Open Alles zum Spiel Federer gegen Wawrinka www.bernerzeitung.ch/sport >

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