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Dieser «Gemspfäffer» klingt toll

Das Grindelwalder Schwyzerörgeliquartett Gemsberg tauft morgen Samstag sein zweites Werk namens «Gemspfäffer».

Vor elf Jahren hatte das Grindelwalder Quartett «Gemsberg»zuletzt eine eigene CD produziert. Nach langjähriger Mitarbeit auf Tonträgern von befreundeten Künstlern und vielen Anfragen war die Zeit laut Peter Amatter, Gründungsmitglied der Formation, «mal wieder reif für etwas Eigenes». So haben die vier Musiker über den Zeitraum von ungefähr einem Jahr an vier verschiedenen Tagen insgesamt 20 Stücke aufgenommen. »Wenn man Glück hat, dauert die Aufnahme von einem Stück so zwischen eineinhalb und zwei Stunden», erklärt Peter Amatter den Aufnahmeprozess, für den sich alle Mitglieder jeweils einen Tag frei nahmen. Obwohl man die Musik als Hobby sehe, wolle man doch, dass «etwas Anständiges rausschaue», erzählt Amatter weiter. So war man auch froh, im Tonstudio Phonoplay von Walter und Manuela Fölmli einen professionellen und modernen Aufnahmeort gefunden zu haben. Acht Eigenkompositionen Die sehr abwechslungsreiche CD, die den eigenen Stil des Schwyzerörgeliquartetts Gemsberg besonders herausstreicht, enthält neben den acht Eigenkompositionen von Peter Amatter auch Coverversionen von Stücken, die nicht oft oder schon lange nicht mehr aufgenommen worden sind. »Es war noch nie unser Ziel, jemanden zu kopieren», kommentiert Peter Amatter die Philosophie und den eigenen Stil des Quartetts. Die gemütliche und bodenständige Musik der Berner Oberländer geht direkt ins Ohr, und man hört, dass das Quartett Freude am Musizieren hat. Noch zwei Gründer Das Schwyzerörgeliquartett Gemsberg wurde 1983 gegründet. Von der ursprünglichen Formation sind heute noch Daniel Steuri und Peter Amatter mit dabei. Neu dazugekommen sind Ruedi Kaufmann am Schwyzerörgeli und Christian Abegglen am Bass. Peter Amatter bezeichnet die Stimmung innerhalb der Gruppe als sehr gut: »Bei uns gibt es nie Diskussionen über die Stücke. Jeder darf seine Ideen einbringen.» Morgen ist CD-Taufe Morgen Samstag wird das neue Werk des Quartetts ab 20 Uhr im Hotel Glacier in Grindelwald gefeiert und getauft. Unterstützt werden sie dabei vom Schwyzerörgeliquartett Mosibuebä aus Ingenbohl, vom Handorgel-Duo Markus Imholz und Rainer Betschart und vom Schwyzerörgeliquartett Blattermusig aus Muolen SG.Hans Boss >

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