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Doppel-Gold in Reichweite

Zwei Monate vor den Olympischen Spielen kämpfen heute sowohl das Frauen- als auch das

Swiss Curling kann heute an der Europameisterschaft in Aberdeen (Scho) doppelt triumphieren. Nach dem Frauenteam (Mirjam Ott/Bern) qualifizierten sich auch die Männer um den Thuner Skip Markus Eggler für den Final. Im Halbfinal gegen Norwegen (8:5 nach Zusatz-End) zeigten die Schweizer eine herausragende Leistung. Schweiz gegen Dänemark oder Deutschland (Sieger bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht bekannt) bei den Frauen, Schweiz gegen Schweden bei den Männern – schon vor diesen beiden Finals hat das EM-Turnier eine historische Dimension erhalten. Letztmals spielten beide Schweizer Crews vor 23 Jahren an den Europameisterschaften in Kopenhagen um Gold. Damals holte Stäfa (Felix Luchsinger) den Titel, während die Genferinnen (Claude Orizet) Silber gewannen. Noch ist es verfrüht, vom hervorragenden Abschneiden auf Medaillen an den Olympischen Spielen in Vancouver zu schliessen. Fest steht aber, dass sich beide Teams zwei Monate vor dem wichtigsten Anlass in einer sehr guten Verfassung präsentieren. Nervenstarke Schweizer Vor allem in der zweiten Spielhälfte lieferten sich die Schweizer und die Norweger ein Duell auf höchstem Niveau. «Es ist unglaublich, wie gut Ralph derzeit spielt», sagte Markus Eggler, die Komplimente an Ralph Stöckli, seinen Vorgänger als Skip, weitergebend. Tatsächlich spielte Stöckli umso brillanter auf, je schwieriger und wichtiger die Aufgaben für die entscheidenden Steine der Nummer 4 waren. Auf ähnlichem Niveau bewegten sich aber auch Strübin, Hauser und Eggler selbst. Sie haben in Aberdeen nun sechs Spiele in Folge gewonnen – zwei davon gegen Weltmeister Schottland. Mit dem siebten Sieg heute Samstag würden die Curler von Basel Regio ihren persönlichen Rekord der letzten WM in Moncton (Ka) egalisieren; damals reichte es ihnen letztlich aber nur zum vierten Platz. Finalgegner Schweden (Niklas Edin) stellt ein junges Team, das ebenfalls in Vancouver spielen wird. «Für mich ist es keine Überraschung, dass die Schweden im Final sind», sagte Stöckli. «Edin ist ein Supercurler. Und sie können hier ohne Druck spielen.» Ruhetag für die Frauen Die Davoserinnen qualifizierten sich wie schon vor einem Jahr bei ihrem EM-Triumph in Örnsköldsvik (Sd) direkt für den Final und erhielten dadurch abermals eine Pause von 36 Stunden. Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott konnten sich deshalb tagsüber erholen und am Abend in Ruhe den Finaleinzug ihrer heutigen Gegnerinnen (Dänemark/Deutschland) mitverfolgen. si >

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