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Dorfgasse bleibt zu

LangenthalNach dem Leitungsbruch vom Freitagabend bleibt die Dorfgasse weiterhin gesperrt. Experten sollen nun die Situation beurteilen.

Innerhalb einer Stunde sind am Freitagabend in der Langenthaler Dorfgasse rund 1200 Kubikmeter Trinkwasser aus einer Transportleitung des Gemeindeverbands Wasserversorgung untere Langete (WUL) geflossen. Wegen der Kälte war das fast 60 Jahre alte Graugussrohr unterhalb der Abzweigung Zelgligasse gebrochen, zahlreiche Haushaltungen waren in der Folge für kurze Zeit ohne Wasser (BZ von gestern). Obwohl auf der Dorfgasse nach dem Rohrbruch derzeit keine Glatteisgefahr mehr besteht, bleibt diese im unteren Teil ab der Abzweigung Brunnenrain bis zur Einmündung in die Eisenbahnstrasse weiter gesperrt. Die Situation müsse zuerst durch Fachleute vom Tiefbauamt und von der Kantonspolizei beurteilt werden, ehe die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben werden könne, sagte gestern WUL-Geschäftsführer Oliver Schmidt. Das aus dem Leck austretende Wasser habe sich seinen Weg durch den Untergrund schaffen müssen, erklärt Schmidt. «Durch den Wasserdruck wurden stellenweise der Teer angehoben und Kies herausgespült.» Vor allem aber seien unter der Strasse und dem Trottoir Hohlräume entstanden, die nun die Sicherheit beeinträchtigen könnten. Deshalb muss jetzt überprüft werden, ob die Strasse den Anforderungen an den Verkehr noch standhalten kann. Die Beurteilung soll nach Möglichkeit noch diese Woche erfolgen. Eine grössere Sanierung, sagt Schmidt, wäre aufgrund der Witterung derzeit allerdings nicht möglich. khl>

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