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Andreas Blatter, BZ-Fotograf

«YB ist mein Schicksal. Früher verbrachte ich die schulfreie Zeit im Wankdorf und bestaunte Schütteler wie Bert Theunissen und Wale Müller beim Training.»

«YB ist mein Schicksal. Früher verbrachte ich die schulfreie Zeit im Wankdorf und bestaunte Schütteler wie Bert Theunissen und Wale Müller beim Training. Sonntags fieberte ich zwischen Vater und Onkel Hans mit. Eine YB-Wurst konnten wir uns nicht leisten, höchstens mal ein Flusco.

Seit ich 1975 erstmals als Fotograf für die Berner Zeitung auf dem «Wanker» einlaufen und damit meinen Jugendtraum verwirklichen konnte, habe ich kaum ein Heimspiel verpasst. Allerdings hat mir in dieser Zeit nicht alles gefallen. Etwa, dass sich Spieler im Eiltempo durch den YB-Durchlauferhitzer spülen lassen und von Bayern, Inter, Barcelona oder Moskau träumen, kaum haben sie den Wankdorf-Rasen betreten. Manchmal schien es mir, ich müsste zu YB etwas auf Distanz gehen – geschafft habe ich das aber nie. Der neuste Transfer hat mich aber versöhnt: dass YB künftig vermehrt mit einheimischem Tannenholz und nicht nur mit Ebenholz baut, mit Christoph Spycher einen Berner in die Reihen holt.

Wenn am 16.Mai der Augenblick näher rückt, in dem Captain Marco Wölfli den Pokal in die Höhe reissen kann, werde ich dieses Ziehen in der Brust verspüren, das nichts anderes als Rührung und auch ein wenig Stolz bedeutet. So war das auch 1986 beim letzten Meistertitel. Aber das ist verdammt lange her!»

In der Rubrik «Mein YB» berichten YB-Fans über Erlebnisse und Erinnerungen. Heute mit Andreas Blatter, Cheffotograf der Berner Zeitung.

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