Zum Hauptinhalt springen

45 Minuten Traumfussball

Die Heimpremiere in der 2. Liga interregional ist dem FC Lerchenfeld gelungen. Belfaux wurde mit 5:0 nach Hause geschickt.

Welch eine Premiere für den Aufsteiger Lerchenfeld vor eigenem Publikum. Mit einer spielerisch grandiosen Leistung wurden die Freiburger in den ersten 45 Minuten schwindlig gespielt. Diesen Eindruck wurde man insbesondere in der 35.Minute nicht los, als der Gästeverteidiger Sansonnens ohne gegnerische Einwirkung beim Rückwärtslaufen stürzte und Simon Moser das 4:0 ermöglichte. Schon beim Führungstreffer durch den Dreifach-Torschützen Patrick Baumann und beim 2:0 durch Fatlind Isufi hatten die Freiburger nach schweren Abwehrfehlern den «Lerchen» das Toreschiessen leicht gemacht. Zur Pause war dieses Spiel entschieden und die Zuschauer rätselten einzig noch, wie hoch der Sieg am Ende wohl ausfallen würde.

Brillantes Mittelfeld

Gegenüber der letzten Saison hat sich der Aufsteiger vor allem im Mittelfeld erheblich verstärkt. Dem überragenden Baumann stehen mit dem Filigran-Techniker Müslüm Sngur und dem laufstarken Abräumer Matthias Hadorn nun zwei ganz starke Persönlichkeiten zur Seite. «Von einem solchen Mittelfeld können selbst 1.-Liga-Klubs nur träumen», hörte man von den begeisterten Zuschauern.

Übrig geblieben sind hingegen die beiden Spieler auf den Aussenbahnen. Hier der Captain und Rackerer Patrick Beutler, dort der technisch versierte und kluge Passgeber Simon Moser. Der 21-jährige Student der Betriebswirtschaft zeigte gegen Belfaux eine ganz starke Leistung. Nicht alleine bei seinem schönen Tor, im Stile eines abgebrühten Routiniers, beeindruckte Moser. Natürlich sei er mit dem Spiel zufrieden, sagte der Mittelfeldspieler. Aber nicht alleine seine persönliche Leistung sei ihm wichtig. «Ich stelle mich ganz in den Dienst der Mannschaft und will einfach nur gewinnen», so Moser.

Vor dem Bruderduell

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die «Lerchen» das Spielgeschehen, und sie liessen dem Gegner kaum Torchancen zu. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte es am Ende statt 5:0 auch 8:0 oder 9:0 heissen können. Nach Spielschluss sah man nur strahlende Gesichter und bei Simon Moser zusätzlich ein schelmisches Lächeln. «Ich freue mich auf den nächsten Match gegen Thun U21. Dort spielt nämlich mein Bruder David im Tor, gegen den ich gewinnen will.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch