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Comeback von Rama als einziger Lichtblick

Bei der 2:3-Niederlage in Köniz gab Milaim Rama nach einer siebenmonatigen Verletzungspause sein Comeback im U21-Team.

Es war gut eine Stunde gespielt, und Thun lag bei Aufsteiger Köniz mit zwei Toren im Hintertreffen. Da brachte Thun-Trainer Martin Schmidt seinen Joker. Und dieser Joker war nicht irgendwer, sondern Milaim Rama. Nach seiner schweren Knieverletzung im Januar gab der 33-jährige Stürmer sein Comeback in einem Ernstkampf. Rama schoss zwar kein Tor, aber mit seiner Präsenz im gegnerischen Strafraum sorgte er doch für einige Unruhe, die seine Teamkollegen nutzen konnten. Innerhalb von sechs Minuten glichen die Oberländer die Partie aus und suchten in der Schlussphase den Siegtreffer. Dabei wurden sie eiskalt ausgekontert und kassierten den dritten Gegentreffer.

Spielpraxis sammeln

Rama war einerseits enttäuscht über die Niederlage, andererseits war er glücklich, dass er endlich wieder in einem Ernstkampf auf dem Platz stand, schmerzfrei. Er will in der Nachwuchsmannschaft noch in einigen Partien Spielpraxis sammeln, um anschliessend wieder in der Challenge League auf Torjagd zu gehen.

Für Martin Schmidt war die Rückkehr von Milaim Rama einer der wenigen Lichtblicke der Partie. Besonders mit der ersten Halbzeit war der Walliser nicht zufrieden: «Jedes Mal, wenn wir Verstärkungen aus der ersten Mannschaft haben, denken die Spieler, es gehe von selber.» So vermisste er den Willen, und auch das Zweikampfverhalten bemängelte er. Das nutzten die Könizer resolut aus. Mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen deckten sie die Schwächen in der Oberländer Verteidigung auf. Beim ersten Treffer enteilte Gasser nach einem Steilpass der Thuner Abwehr und schob überlegt ein. Beim zweiten Treffer waren die Gäste in der besten Zuschauerposition, als Gasser den Ball mit dem Kopf Rosas vorlegte und dieser mit einem Flachschuss aus 20 Metern Goalie Simon bezwang. Die Thuner hatten vor dem Pausenpfiff kaum Torchancen, zu umständlich waren ihre Angriffe.

Steigerung nach der Pause

Die Thuner steigerten sich zwar nach dem Seitenwechsel, doch kamen sie gegen die defensiv soliden Platzherren nur zu wenigen Chancen. Am meisten Gefahr ging von stehenden Bällen und Weitschüssen aus. «Gegen einen so defensiven Gegner ist es sehr schwierig», analysierte Martin Schmidt. Und weil die Thuner Defensive viele Unsicherheiten zeigte, hätte das Spiel schon früher entschieden sein könne. Doch der überragende Patric Gasser vergab zwei grosse Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

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