Zum Hauptinhalt springen

Gut gespielt und trotzdem verloren

Am Samstag konnte der FC Hasle-Rüegsau gegen den FC Langenthal nicht reüssieren. Trotz starken kämpferischen Spiels verloren die Gastgeber mit 1:3.

Da Langenthal viele Chancen vergab, war die Heimmannschaft bis kurz vor Schluss im Spiel um einen Punkt, den sie auch verdient hätten.

Aluminium und Enggist retten

Es war von Beginn weg ein kämpferisches Spiel. Schon nach wenigen Minuten lag Adrian Fankhauser, nach einem Bodycheck, mit schmerzverzehrtem Gesicht am Boden. Er konnte aber weiterspielen. Langenthal kam allgemein besser ins Spiel und hatte auch mehr Chancen.

Doch zwei Mal rettete das Aluminium für den FCHR und sonst war es Marcel Enggist der seine Finger im Spiel hatte. Zwei, drei Mal rettete er mirakulös. Auch der taktischen Ausriochtung des Teams war es zu verdanken, dass die Räume eng gemacht wurden. Ruedi Michel, Trainer der Heimmannschaft liess ein 4-1-4-1 spielen. Mit einem sogenannten «Scheibenwischer» vor der Abwehr. Christian Dubach, der aus seinem England Abenteuer zurückkehrte, verrichtete diese Arbeit mit viel Kampf und Einsatz. Es war aber doch nicht zu verhindern, dass die Langenthaler zu ihrem ersten Tor kamen. Eine Unaufmerksamkeit in den hinteren Reihen des FCHR nutzte der Langenthaler zum 0:1.

Penalty und Schlussoffensive

Nur drei Minuten nach wiederanpfiff gelang dem FC Hasle-Rüegsau durch Mathias Hasler der Ausgleich. Thomas Lüthi, der für Christian Gerber kam, spielte den Ball in den Sechzehner, in dem Hasler zu Fall gebracht wurde. Er verwandelte den Foulpenalty sicher zum 1:1. Jetzt hatte auch Hasle gute Ansätzte zu Chancen. Die beste vergab Lüthi, der eine Flanke von Fankhauser nicht mehr erreichen konnte.

Die Gäste aus Langenthal liessen aber nicht lcoker und verschärften das Tempo wieder ein wenig. Und erzielten, 20 Minuten vor Schluss, die erneute Führung. Elgadaf Ajredini hatte zehn Minuten später die Chance auf den erneuten Ausgleich. Doch sein Schuss, aus 16 Meter, ging übers Tor. Die Luft schien langsam auszugehen und so war es klar, dass Langenthal die Entscheidung herbieführte. Angriff über links, Flanke zur Mitte, Kopfball, Tor. Schon stand es 1:3.

Eine Niederlage ist immer Ärgerlich. Doch die Leistung war anschaulich. Man ist gerüstet vor dem Derby gegen Zollbrück.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch