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Pasquale Cupi schon wieder in Torlaune

Pasquale Cupi geht neu in der 3. Liga auf Torjagd. Im ersten Spiel brauchte er nur eine Viertelstunde bis zu seinem Doppelpack.

Pasquale Cupi sucht in jeder Situation den Abschluss. Hier kommt Esperia-Verteidiger Ekim Robeli (links) einen Schritt zu spät.
Pasquale Cupi sucht in jeder Situation den Abschluss. Hier kommt Esperia-Verteidiger Ekim Robeli (links) einen Schritt zu spät.
Andreas Blatter

Einen besseren Einstand hätte sich Pasquale Cupi kaum vorstellen können. Für seinen neuen Verein AS Italiana, bei dem er schon als Junior spielte, setzte sich der Goalgetter von Beginn weg in Szene. Er war praktisch an jeder Offensivaktion beteiligt und führte sein Team zu einem 5:3-Sieg im Berner Italo-Derby gegen Esperia Napoli. Schon vor Beginn der Partie war Cupis Autogramm gefragt, das allerdings nicht von einem Fan: Er hatte seinen Spielerpass noch nicht unterschrieben.Durch Gegentor gewecktItaliana-Trainer Matteo Galiffa hatte zwar eine eher defensive Aufstellung gewählt, mit Cupi als einziger Sturmspitze. Galiffa hatte Respekt vor der Offensive des Gegners. Nicht zu Unrecht, denn nach nur 180 Sekunden schoss Fady Wilson Esperia Napoli in Führung. Dieser Rückstand schien Pasquale Cupi anzustacheln und er zündete den Turbo. Er war von der gegnerischen Verteidigung kaum zu halten, es sei denn durch Foulspiele. Und diese Freistösse, natürlich von Cupi, hatten es in sich. Nachdem ein erster Versuch knapp am Pfosten vorbeistrich, hatte er sein Visier eingestellt. Nach einer knappen Viertelstunde hämmerte er den Ball aus rund 25 Metern zum Ausgleich in die hohe Ecke. Keine zwei Minuten später lief Cupi bei einem Freistoss an der Mittellinie im Rücken der Abwehr in Position und verwertete den Pass mit einem Heber zur Führung. Auch am dritten Italiana-Treffer, nur zwei Minuten später, war Cupi beteiligt. Seinen Freistoss lenkte der Goalie an den Pfosten, den Abpraller verwertete Blanco. Zwar hatte der Topskorer bis zum Pausenpfiff weitere Chancen, doch scheiterte er jeweils knapp. Die Leistung von Cupi war trotzdem das Gesprächsthema in der Pause. Als fast «unglaublich» wurde seine Schusskraft bei den Freistössen bezeichnet. Nun wisse man, wie der ehemalige Italiana-Junior den FC Köniz mit 32 Toren in der letzten Saison in die 2. Liga interregional geschossen hatte.Nach dem Offensivspektakel in der ersten Halbzeit gab es nach dem Seitenwechsel bei grosser Hitze weniger Torszenen. Cupi erhielt von seinen Mitspielern weniger Bälle, hätte aber bei einem Kopfball seinen dritten Treffer erzielen müssen.«Verspüre keinen Druck»Der Topskorer war mit seinem ersten Spiel zufrieden. Er verspüre auch keinen Druck, dass das ganze Spiel auf ihn ausgerichtet sei, ganz im Gegenteil: «Ich spüre das Vertrauen des Trainers. Das spornt mich an», erklärt Pasquale Cupi. Begeistert vom Einstand seines einstigen Juniors ist Trainer Matteo Galiffa: «Cupi ist eine Klasse für sich, darüber muss man nicht diskutieren.» Mit dieser neuen Waffe im Sturm muss Galiffa auch seine Spielphilosophie überdenken, denn er bezeichnet sich selber als Verfechter des italienischen Defensivfussballs.

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