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Durchhalteparolen nach einer kalten Dusche

Wacker Thun hat auswärts gegen Kriens-Luzern 29:40 verloren. Ein herber Rückschlag im Kampf um einen Platz in der Finalrunde.

Mit einer Heimniederlage gegen Kriens-Luzern hatte Wacker Thun die Saison im September alles andere als wunschgemäss lanciert. Gestern folgte das Rückspiel in der Innerschweiz – und die Oberländer waren erneut unterlegen. 29:40 lautete das aus Sicht der Gäste ernüchternde Verdikt. Der Rückstand auf den sechsten Platz, der zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt, beläuft sich bereits auf sechs Punkte. «Diese Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten ist ein brutaler Rückschlag», erklärte Lukas von Deschwanden, der im Vorjahr noch beim gestrigen Gegner gespielt hatte. «Rechnerisch ist das Erreichen der Finalrunde zwar noch möglich, zu viel daran denken müssen wir vorerst aber nicht mehr.» Die Spieler von Wacker Thun dürften in der Startphase einen Kulturschock erlebt haben; nachdem sie vier Tage zuvor Yellow Winterthur dominiert und 40 Tore erzielt hatten, wurden sie gegen Kriens-Luzern auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die Innerschweizer hatten punkto Robustheit und Präsenz markante Vorteile, zudem konnten sie sich auf Torhüter Tobias Hodel verlassen, der in der ersten Halbzeit zehn Paraden zeigte. Den Start verschlafen Bei Wacker agierten die Goalies Alexejew und Winkler hingegen glücklos – auch ihre Vorderleute zogen einen schlechten Tag ein. In den ersten 11 Minuten schossen die Oberländer lediglich einen Treffer und lagen bereits vorentscheidend 1:9 im Hintertreffen. In der Folge konnte sich Wacker zwar etwas auffangen, der Rückstand pendelte sich bis zur Pause (9:19) bei 10 Toren ein. «Wir waren uns der Bedeutung der Partie bewusst. Ich kann mir diesen Beginn deshalb in keiner Weise erklären», sagte von Deschwanden, welcher nach dem Seitenwechsel einen Treffer schoss. Insgesamt 17 Fehlwürfe leisteten sich die Gäste in den ersten 30 Minuten. «Nur noch Finalspiele» Nach der Pause bewiesen die Thuner zumindest Moral und kamen zwischenzeitlich auf sieben Verlusttreffer heran (44.). Nach wie vor wartet Wacker in dieser Spielzeit auf die ersten Auswärtspunkte. Der letzte Erfolg in der Fremde datiert vom 20.Mai dieses Jahres (Sieg gegen Kadetten Schaffhausen). Bereits morgen ist im Cupspiel gegen den Erstligisten Siggenthal eine Reaktion gefragt, am Mittwoch bestreiten die Thuner die Nachholpartie in Suhr. «Jetzt folgen für uns nur noch Finalspiele», erklärte von Deschwanden und übte sich in Durchhalteparolen: «Wir müssen weiterkämpfen und unbedingt an uns glauben.» Philipp Rindlisbacher>

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