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Ein Blick auf weniger bekannte Filmländer

FreiburgAm Internationalen Filmfestival vom 19. bis 26.März werden 102 Filme gezeigt, unter anderem in Panoramen, die dem Terrorismus und der Frauenfeindlichkeit gewidmet sind.

Das Internationale Filmfestival Freiburg (Fiff) hat gestern Montag an den Solothurner Filmtagen sein diesjähriges Programm vorgestellt. Die Tatsache, dass sich im September die 9/11-Anschläge zum zehnten Mal jähren, hat die Veranstalter zum Panorama «In der Haut eines Terroristen» inspiriert. Erstmals zu sehen sein wird unter anderem eine lange Fassung von «Carlos» von Olivier Assayas. Auch das Jubiläum 40 Jahre Frauenstimmrecht wird gewürdigt: Das Panorama «Die Frau, die zu viel wusste» macht sich auf die Spuren des Frauenbilds im Film noir. «Black Note» versammelt Filme über schwarze Musik, von Jazz über Reggae und Weltmusik bis zu Beyoncé. Weltreise im Kinosessel Mehrere Panoramen öffnen den Blick auf weniger bekannte Filmländer. «Sakartvélo» («Georgien» auf Georgisch) präsentiert 80 Jahre georgische Filmgeschichte. «The Da Huang Network» stellt eine Gruppe von untereinander vernetzten jungen malaysischen Regisseuren, Produzenten und Schauspielern vor. Aus Argentinien kommt die Produzentin Lita Stantic nach Freiburg, und im Panorama «Lima, Pristina» wird der erste kosovarische Film der Geschichte zu sehen sein. Eröffnet wird das Festival am 19.März mit dem Jackie-Chan-Film «Little Big Soldier», den Abschluss macht am 26.März der brasilianische Kassenschlager «Tropa de Elite 2» von José Padilha. Neuer Vertrag mit BAK Das Fiff wurde 2010 von einer durch das Bundesamt für Kultur eingesetzten Expertenkommission evaluiert und erhält für die Ausgabe 2011 wiederum einen Beitrag von 100000 Franken. Ob und in welcher Beitragshöhe das Fiff 2012 und 2013 vom BAK unterstützt wird, entscheiden die Experten aufgrund einer erneuten Lagebeurteilung und Evaluation mit dem designierten Direktor, Thierry Jobin. Die Beiträge der Deza, der Loterie Romande, des Kantons, der Agglomeration und Stadt Freiburg bleiben unverändert. Das Gesamtbudget beträgt erneut rund 1,7 Millionen Franken.sda/huswww.fiff.ch >

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