Zum Hauptinhalt springen

Ein Defizit budgetiert

Für 2010 rechnet Zwieselberg mit einem Defizit von gut 97500 Franken. Die Preise für Wasserbezug und Grundgebühr sinken.

Der Voranschlag der Gemeinde Zwieselberg rechnet für das nächste Jahr mit einem Ausgabenüberschuss von 97540 Franken, dies bei einem gleich bleibenden Einkommenssteuersatz von 1,7 Prozent und einer Liegenschaftssteuer von 1,3 Promille. Das Defizit kann dank einem Eigenkapital von 633000 Franken gut verkraftet werden. «Wir rechnen nicht mit einer Erhöhung des Fremdkapitals, und die Investitionen und Ausgaben können aus den vorhandenen Mitteln bezahlt werden», so der Gemeinderat in seiner Botschaft. Man rechnet mit Steuereinnahmen in der Grössenordnung des laufenden Jahres. Das Wasser wird billiger Die Gemeinde Zwieselberg hat ihr Pumpwerk für Grundwasser stillgelegt und sich der Wasserversorgung Reutigen angeschlossen, mit dem positiven Effekt, dass der Wasserbezug billiger wird. So sinkt die Verbrauchsgebühr von Fr. 1.20 auf 1 Franken beziehungsweise ab 500 Kubikmeter von 1 Franken auf 80 Rappen. «Der Zusammenschluss hat sich also gelohnt», meinte Gemeindepräsident Ueli Zurbuchen. Die Arbeitsgruppe aus Vertretern von zwölf Gemeinden aus dem Westamt hat ihre Vorstudie über eine Gemeindefusion abgeschlossen. Die Gemeinderäte werden nun entscheiden, ob und wie die Fusionsabklärungen fortgesetzt werden. Die Bevölkerung soll Anfang 2010 im «Zukunftsblettli» informiert werden. Dass die Schulkreise auseinandergerissen würden, ist nach Meinung des Gemeindepräsidenten unwahrscheinlich. Ulrich Krummenacher >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch