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Ein erfolgreiches erstes Jahr

An seiner ersten Hauptversammlung blickte

«Wir hatten keine Ahnung, wie viele Leute kommen würden», begrüsste Walter Steuri am vergangenen Freitag die Mitglieder des Vereins Bachläger-Wasserfall in der Pfarrschyr Grindelwald. Der Präsident hatte in seinem ersten Tätigkeitsbericht bereits Erfolgreiches zu berichten. So sei zum Beispiel auch die Mitgliederzahl «sehr erfreulich», erklärte Steuri. Mit den knapp 350 Mitgliedern habe man auch politisches Gewicht. Der Verein setzt sich für den Erhalt des Milibachs und des Bachläger-Wasserfalls ein. Im Juni 2009 hatte die Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG) ein Projekt eines Kleinwasserkraftwerks im Abschnitt Bachläger– Bort vorgestellt, worauf der Verein gegründet wurde. Gemeinderat antwortete Walter Steuri begründete nochmals den Entscheid, dem Gemeinderat eine Petition mit 1667 Unterschriften zu überreichen, was im Februar dieses Jahres geschah. Mittlerweile habe man auch eine erste Antwort des Gemeinderates erhalten. Der Gemeinderat streiche darin seine grundsätzlich neutrale Haltung heraus. Man setze sich aber für ökologische und touristische Vorkommen im Tal ein. Walter Steuri zeigte sich erfreut über diese Haltung des Gemeinderates. Steuri lobte die konstruktive Zusammenarbeit im Dreierausschuss aus Gemeinde, BKW und Verein. Dabei kam auch ein Projekt eines Kraftwerks an der Schwarzen Lütschine zur Sprache (wir haben berichtet). Der Verein steht hinter diesem Projekt, das momentan von der BKW-Gruppe vertieft wird. Aus dem Publikum wurde die Sistierung des Projektes Kleinwasserkraftwerk Bort angesprochen und was das genau bedeute. Steuri erklärte, dass man erst aufatmen könne, wenn das Projekt definitiv begraben sei. Pro Natura unterstützt Hans Fritschi, Vizepräsident Pro Natura Berner Oberland, war ebenfalls anwesend. Er bedankte sich für die Arbeit des Vereins, in dem Pro Natura Berner Oberland Mitglied ist. «Ich kann hiermit dem Verein weiterhin unsere volle Unterstützung zusichern», erklärte Fritschi. Vorstandsmitglied Toni Baumann präsentierte in Abwesenheit des Kassiers Bruno Brawand eine positive Jahresrechnung. Es resultierte ein Einnahmenüberschuss von 2570 Franken, was auch gleich dem Eigenkapital des Vereins entspricht. Der Mitgliederbeitrag wird auch in Zukunft 20 Franken betragen. Die anwesenden Mitglieder entlasteten zudem den Vorstand einstimmig. Im Anschluss an die Versammlung sorgte der einheimische Jochen Braunwarth mit seiner Diashow «Grindelwald – Feuerwerk der Elemente» für Staunen. Hans Boss >

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