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Ein gar seltenes Schauspiel

Ein selten gespieltes Schnitzler-Stück ist bei der KGT zu sehen. Erstmals

«Im Spiel der Sommerlüfte» gilt als Trouvaille im Schaffen des psycho-analytisch geschulten Wiener Autors Arthur Schnitzler. Er hat sich lange mit diesem Schauspiel beschäftigt. Erste Notizen stammen bereits aus dem Jahre 1898, vollendet hat es Schnitzler aber erst nach mehreren Überarbeitungen 1928 – drei Jahre vor seinem Tod. Dadurch wird das Stück zu einer Art Lebenswerk des österreichischen Tabubrechers. Das Dramaturgiegespann Krisztina Horvath und Florian Schwarz des erstmals bei der Kunstgesellschaft Thun (KGT) gastierenden Junges Schauspiel Ensembles München beurteilt «Im Spiel der Sommerlüfte» als «Schnitzlers ehrlichstes Werk»: Alles, was man vom Wiener Seelenklempner hat lesen können, sei hier als ein «Summa summarum» zusammengefasst. Das Luftig-Leichte des Stücktitels reflektiert die innere Gemütsbefindlichkeit einer Gesellschaft auf dem Lande in der äusser(lich)en Wetterlage. Ein seltsames Schauspiel bahnt sich an: Dunkle Wolken und heftige Windstösse künden ein Unwetter an. Gleichzeitig brechen unterdrückte Gefühle aus. pd «Im Spiel der Sommerlüfte», Schauspiel, am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr in der Aula Schönau Steffisburg. Vorverkauf: www.inszene-ticket.ch, Tel. 0900 92 91 90. Vorverkaufsstellen: Tourist Offices in Thun, Spiez, Interlaken, alle BLS-Reisezentren, Zig-Zag Records Thun. •www.kunstgesellschaftthun.ch >

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