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Ein Glücksfall für die Gemeinde

Endlich», dürfte sich Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf gesagt haben, als er vom Verzicht der Offiziersgesellschaft auf das verbindliche Nutzungsrecht erfuhr. Jetzt kann die Gemeinde die Versicherungssumme aus der abgebrannten Reithalle abrufen und statt in eine neue Reitanlage zu stecken für den geplanten Werkhof beiseite legen. Diese Zweckentfremdung hat allerdings ihren Preis. Die Gebäudeversicherung dürfte aber noch immer mehr als eine halbe Million Franken locker machen. Das ist noch immer ein schöner Batzen und ein willkommener Zustupf an einen neuen Werkhof. Ein «Schnäppchen» dürften auch die 20 000 Franken sein, die an die Offiziere zu zahlen sind. Diese haben der Gemeinde den Weg frei gemacht und die 1000 Quadratmeter an der Waldeggstrasse werden nun zu nutzbarem Bauland. Angesichts der ohnehin knappen Landreserven ist dies von beträchtlichem Wert. Also: Die abgefackelte Reithalle ist für die Gemeinde Interlaken zum absoluten Glücksfall geworden. Als Fazit könnte somit gezogen werden: Der Bremsklotz «Servitut» wurde mit einer knappen Entschädigung beiseite geschafft, das Geld der bernischen Gebäudeversicherung kann in ein zukunftsträchtiges Projekt investiert werden und das Gemeindegebiet verfügt neu über mehr Bauland. Ende gut, alles gut. h.urfer@bom.ch>

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