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Ein «Souvenir d’Interlaken»

Eine Gala setzte am Samstag den Schlussakkord zum Jubiläum des Casinos Kursaal Interlaken. Frisch und gekonnt inszenierten sechs junge Künstler einen musikalischen Liederbogen durch die Geschichte des Kursaals.

«Souvenir d’Interlaken», ein Bilderbuch, ein Album, eine musikalische Reise durch die Geschichte des Kursaals Interlaken. Musik begleitete die Gäste, war Mittelpunkt des Galaabends. Ob dramatisch, ernst oder beschwingt und heiter, sie spiegelte den Geist der Zeit, wechselnd wie die Mode der vornehmen Damen. 150 Jahre sind es her, dass das Gesellschaftshaus, der Kursaal Interlaken, eröffnet wurde. Am Samstag, einer Erinnerung gleich, hatte das Casino zur Gala geladen. «Mit diesem Abend schliesst sich der Kreis der Jubiläumsattraktionen. Einmal mehr möchten wir unsere Gäste die Geschichte des Kursaals auf besondere musikalische Art erleben lassen», sagt Ole Hartjen, Direktor des Casinos Kursaal Interlaken. Frisch und keck Im Mittelpunkt stand die Musik, der Gesang. Beat Vögele als Arrangeur und Serge Honegger, verantwortlich für die Dramaturgie und Inszenierung, hatten einen szenischen und musikalischen Liederbogen zusammengestellt. «Analog zum Kursaal in Interlaken, wo Tradition und Moderne, Provinz und Welt, Geschäft und Kultur aufeinandertreffen, vereint das musikalische Programm – vom Volkslied bis hin zur Opernarie – ganz verschiedene Sparten. Sie entwerfen ein Postkartenidyll der Schweiz», ist Serge Honegger, der den Abend als Dramaturg inszeniert hat, überzeugt. Mit dem Gassenhauer «’s Vreneli vom Thunersee», dem Lied der Köchin aus Paul Burkhards Lustspiel «Der schwarze Hecht», erlebten vielen Trouvaillen eine erfrischende Wiedergeburt. Bekannte Melodien aus Operetten von Johann Strauss, Opernarien von Donizetti und Puccini schlossen den Kreis bis hin zur Klassik. Sechs junge Künstler begeisterten mit ihrer frischen kecken Art. Die fröhlichen, ungewohnt heiteren Auftritte bildeten den Rahmen zu der ausserordentlichen gesanglichen Leistung der fünf Sängerinnen und Sänger, begleitet von Berkant Nurieva am Flügel. Unterbrochen oder ergänzt wurden die einzelnen Themen des Galaabends durch kulinarische Intermezzi aus der Kursaalküche. Motiviert vorwärts Für Ole Hartjen und seine Mitwirkenden geht eine intensive Jubiläumszeit dem Ende entgegen. «Viele hochgesteckte Ziele sind erreicht worden. Wir haben ein neues Auditorium erfolgreich eröffnet, mit verschiedenen Anlässen das Jubiläum festlich begleitet. Es war ein Jahr der Integration, die Räder greifen ineinander. Es hat Spass gemacht», so schaut Ole Hartjen motiviert für die Zukunft mit Stolz und Dank zurück. Peter Wenger>

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