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Ein unnötiges Projekt

Ausgabe vom 8. Mai: «Verein entscheidet im Herbst» Ein schönes Bild, erschienen im «Thuner Tagblatt» am 8. Mai: Herr Regierungsrat Neuhaus, Frau Präsidentin Moser, die Projektleiter Herr Käufeler und Herr Steiner. Der Fototermin ist anlässlich der HV des Vereins Naturpark Thunersee-Hohgant. Der Versammlungsbericht verlangt allerdings eine Begutachtung. Ist doch in grossen Zeilen geschrieben «Bund und Kanton zahlen». Man könnte es auch verständlicher formulieren: Die Steuerzahler berappen ein unnötiges Projekt. Im Weiteren wird von zwanzig Projekten über die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte oder Arbeitseinsätze am Pilgerweg berichtet. Diese seien erfolgreich abgeschlossen worden. Hinter diese Darstellung der Naturpark-Befürworter und -Projektleiter muss ein grosses Fragezeichen gesetzt werden. Man kann sich auch mit fremden Federn schmücken, werter Herr Neuhaus, werte Frau Moser und Planer. Ich möchte Sie höflichst bitten, Ihre Kraft und Ihr Wissen zu Gunsten der Volkswirtschaft Berner Oberland, dem Verein Ländliche Entwicklung Berner Oberland und der Berghilfe Schweiz einzubringen. Auf das Projekt Naturpark, das unweigerlich neue Auflagen in irgend einer Art bringen wird, ist zu verzichten. Es wird einen Verwaltungsrattenschwanz mit unverhältnismässigem Steuerverschleiss nach sich ziehen (bis jetzt bereits rund eine Million Franken). Die oben erwähnten Vereine haben die gleiche Zielsetzungen. Ein Beispiel (siehe Ausgabe vom 10. Mai des «Thuner Tagblatts») ist der Innovationspreis Lauenen – einzig erreicht durch die Eigeninitiative der dortigen Bevölkerung. Es braucht keinen neuen Verein, der zu einer sinnlosen Doppelspurigkeit führt und eine weitere Bevormundung bringt. Fridolin Beglinger-HariSigriswil>

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