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Ein Wettkampf der Fantasie

Das Spiel Thun - Basel fand für einmal auf der Bühne, nicht auf dem Rasen statt. Die Ensembles Ristretto Thun und Basler Impronauten massen sich im

Je ein Trio des Thuner Ensembles Ristretto und der Basler Impronauten stellte sich der Herausforderung: Sie massen sich im Baranoff, dem Haus der Begegnung und Kultur an der Uttigenstrasse, im Wettkampf der Fantasie. Die Spielregeln waren klar. Aus Vorgaben aus dem rund 60-köpfigen Publikum – Orte, Berufe oder auch Gegenstände – hatten die Akteure Geschichten zu basteln. Sie brauchten dazu eine ganze Menge Fantasie, Geistesgegenwart und vor allem ein gutes Gedächtnis. Es mussten bestimmte Worte und zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades sogar Buchstaben weggelassen werden – immer unwissend, wie der Gegner reagieren würde. Als Spielleiter und Schiedsrichter achtete Dominique darauf, dass die Regeln eingehalten wurden, und Peronelle würzte die Aktionen mit Klavierklängen. Die erste Lachsalve wurde ausgelöst, als einer der Impronauten nicht zu verstehen schien, was ein «Esu» sein soll. Mit Esel wurde es ihm in Schriftsprache beigebracht. Mit ausdrucksstarker Mimik und viel Gestik wurde das unsichtbare Grautier zum Dachdecker aufs Dach gehievt. Dem Publikum blieben kaum Lachpausen zum Durchatmen bei den turbulenten Szenen auf der Bühne. Menschliches und Unmenschliches wurde in Film-szenen eingebaut. Krimis und Liebesszenen kitzelten die Lachmuskeln, und zum Schluss gabs nur Gewinner.Verena Holzer •wwwimproristretto.ch>

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