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Einbruch nach der Pause

Dürrenast hat gegen den Tabellenführer Lyss 1:2 verloren. Zur Pause sah

Vieles lief an diesem nasskalten und verregneten Samstag nicht nach den Vorstellungen der Dürrenästler. Allgemein hatte man sich auf ein Rasenspiel eingestellt; das schlechte Wetter verhinderte dieses Vorhaben, und der Match musste auf dem Kunstrasenplatz im Lachenareal ausgetragen werden. Das Spiel hatte zudem mit einer viertelstündigen Verspätung begonnen, weil der Gegner zu spät in Thun eingetroffen war. Und zu guter Letzt mussten die Dürrenästler den Lyssern kurzfristig mit einem Ersatzdress aushelfen, weil die Seeländer offenbar dem Matchaufgebot zu wenig Beachtung geschenkt hatten und ebenfalls mit einem blauen Leibchen (wie Dürrenast) spielen wollten. Die Zuschauer waren aus diesem Grund schon ein wenig irritiert, weil auf beiden Leibchen der Schriftzug FC Dürrenast zu lesen war. Dürrenast hielt mit Beide Teams spielten auf dem Kunstrasen zeitweise schönen (Kunst-)Fussball. Viele geglückte Kombinationen sorgten bei den frierenden Zuschauern öfters für Beifall. Lyss hatte zwar die besseren Chancen. Leichtsinnig und oft auch kläglich wurden diese vor der Pause allesamt vergeben. Dürrenast kam immer besser ins Spiel und deutete mit schnell vorgetragenen Konterangriffen ihre Gefährlichkeit an. Insbesondere der lauffreudige und stets anspielbare Sandro Raso spielte sehr auffällig. Von ihm gingen die meisten gefährlichen Angriffe aus. Nicht nur das, Raso verschleppte geschickt das Tempo, wenn durch den aggressiven Gegner Gefahr drohte. Gygers schönes Tor Das zu diesem Zeitpunkt nicht überraschende Führungstor der Dürrenästler hatte sich abgezeichnet, weil die Thuner jede Offensivaktion nutzten, um die nicht immer sattelfeste Gästeabwehr in Verlegenheit zu bringen. Nach einer halben Stunde wurde Sandro Gyger ideal in die Tiefe angespielt. Der Ex-Worber lief einige Schritte und knallte den Ball mit dem linken Fuss in die tiefe entferntere Torecke. Eine 2:0-Führung wäre bis zur Pause möglich gewesen. Schwache 2. Halbzeit Nach dem Seitenwechsel, als der Dauerregen nachgelassen hatte, liess auch Dürrenast nach. Lyss übernahm nun das Spieldiktat und lancierte Angriff um Angriff Richtung Tor von Patrick Perret. Eine gute Stunde lang hielten die Dürrenästler das 1:0, ehe Topskorer Yanick Heiniger mittels Kopftor ausgleichen konnte. Und sechs Minuten später (69.) kam es für die Thuner noch schlimmer. Perret hatte nach Ansicht des Schiedsrichters einen Lysser Stürmer im eigenen Strafraum von den Beinen geholt. Der fällige Foulpenalty wurde von Yalli Cordeiro sicher zum Schlussresultat verwertet. In den letzten zwanzig Minuten verwalteten die Seeländer die Führung problemlos und geschickt. Die jungen Dürrenästler konnten nicht mehr zulegen. Kaum ein gefährlicher Angriff gelang ihnen nach dem Seitenwechsel. Peter Voegeli>

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