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«Einfach ein schönes Fest»

Rund 5000 Besucher haben am Wochenende die Country-Night Schwarzsee besucht. Auch zahlreiche Helfer waren dabei.

In einer Ecke leert eine Frau die frittierten Country-Cuts in eine Schüssel. Gleich daneben wendet der Grillmeister Kalbsbratwürste auf dem Gasgrill im Akkord. Vorne brodelt ein Riesentopf Chili. Es ist Freitagabend, kurz vor 23 Uhr, in der grossen Küche des Militärlagers. Am Buffet herrscht emsiges Treiben. Die Musik aus dem nahen Festzelt ist hier drin, zwischen Brutzeln, Zischen und Geschirrklappern, nur gedämpft zu hören. Es geht stressig zu Zum 18.Mal geht die Country-Night an diesem Wochenende über die Bühne, und zum 18.Mal ist Alfons Riedo dabei. Im ersten Jahr hat er als freiwilliger Helfer beim Aufbau geholfen, dann wurde er Mitglied des Organisationskomitees. Der Anlass, der einst als kleines Fest begonnen hatte, hat mittlerweile so grosse Dimensionen angenommen, dass ganze Heerscharen von Helfern nötig sind. Allein der Aufbau des Festzelts beginnt anderthalb Wochen vorher. «Bis alles bereitsteht, geht es ziemlich stressig zu.» Doch gleichzeitig ist es der Moment, auf den sich Alfons Riedo am meisten freut: «Freitagabend um 20 Uhr, wenn alles eingerichtet ist und funktioniert und wir wissen: Jetzt gehts los.» Komplimente fürs OK Das prächtige Wetter vom Wochenende führt dazu, dass der Anlass gut besucht ist. «Es ist halt einfach ein schönes Fest», sagt Alfons Riedo. «Die Leute schätzen die familiäre Ambiance.» Das OK erhalte Komplimente von den Besuchern, aber auch von den Interpreten. «Sie sind zum Beispiel überrascht, dass die Tanzfläche so gross ist und auch rege benutzt wird.» «Wo hat es noch Becher für das Chili?», wird Riedo gefragt, und kurze Zeit später möchte eine Frau wissen, wo sie noch Eis finden kann. Die Pause zwischen Straight Ahead und Gasoliners benützen viele Besucher, um sich zu stärken. So geht es emsig weiter, bis die Schicht der Helfer um drei Uhr zu Ende geht. Um 5 Uhr fällt er ins Bett Bis Alfons Riedo schlafen geht, dauert es noch eine Weile. «Zwischen vier und acht Uhr hab ich Ruhe, sonst bin ich mehr oder weniger präsent.» Doch es reiche auf jeden Fall für ein Bier, einige Runden im Festzelt und ein paar Gespräche mit Freunden. Am Sonntag gehts ans Aufräumen. Das sei der mühsamste Teil. «Dann ist 5 Uhr und du fällst ins Bett und bist weg bis Montagmorgen.» Für das «Country» nimmt sich der Lagerist jeweils neben dem Freitag auch den Montag frei, um das Festzelt abzubauen. Der Helferabend einige Wochen danach markiert dann den Abschluss der 18.Country-Night.im/tob>

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