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Einsprachen drohen

stadt bernDas Baubewilligungsverfahren für den Ersatzneubau des Tierheims könnte schon bald wiederaufgenommen werden. Doch es drohen neue Einsprachen.

Hansueli Reiter, Vorstandsmitglied des Vereins Berner Tierschutz, ist erleichtert: Am Freitag hat die kantonale Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) die Beschwerde von Anwohnern gegen eine Zonenplanänderung abgewiesen. Nun hofft der pensionierte Hinterkappeler auf ein rasches Tempo in der weiteren Geschichtsschreibung um ein neues Berner Tierheim: «Verläuft alles Weitere glatt, dann erfolgt Ende nächsten Jahres der Spatenstich in der Eymatt.» Allerdings sind weitere Einsprachen hängig, die das Baubewilligungsverfahren des Tierheims betreffen. Die Einsprecher kommen aus dem Hinterkappeler Aumattquartier. Reiter zeigt sich gelassen: «Es wird uns gelingen, alle Zweifelnden vom Bauvorhaben zu überzeugen.» Angst vor Hundegebell Doch genau dies ist den Vereinsmitgliedern bisher nicht gelungen. Bewohner der Hinteren Aumatt hatten gegen eine Zonenplanänderung Beschwerde eingereicht, weil sie Hundegebell befürchteten. «Sie haben unsere Gesprächsangebote ausgeschlagen», sagt Reiter frustriert. Am Freitag sind die Beschwerdeführer nach langem Hin und Her vor der JGK abgeblitzt. Die Einsprechenden würden zu weit entfernt vom geplanten Tierheim wohnen, als dass sie betroffen wären, so die Begründung. Mit dem Entscheid können die Bagger zwar weder auf der Eymatt auffahren noch mit dem Bau des neuen Tierheims beginnen. Sofern die abgewiesenen Einsprecher den Entscheid aber nicht innert 30 Tagen an das Verwaltungsgericht weiterziehen, wird das zurzeit sistierte Baubewilligungsverfahren immerhin erneut aufgenommen. Reiter hegt die Hoffnung, dass das Regierungsstatthalteramt das Verfahren ab Januar weitertreibt. Mit den übrigen Einsprechern stehe man in engem Kontakt. Reiter hofft, dass sie die Einsprachen zurückziehen mögen.Aber auch finanziell steht das Projekt noch auf wackligen Füssen. Derzeit laufe das Projekt «auf Sparflamme». Von den knapp sechs Millionen Franken fehle noch rund eine Million.dfu>

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