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Einsprachen gegen Pläne für Schule

BorisriedGegen das Baugesuch für das alte Schulhaus sind zwei Einsprachen eingegangen.

Im Weiler Borisried der Gemeinde Oberbalm gehen schon seit einiger Zeit keine Kinder mehr zur Schule. Im vergangenen Herbst wurde das Schulhaus an den Könizer Architekten Urs Reust verkauft. Er hat vor, dort Wohnungen sowie Räume für Tagungen und einen Gastrobetrieb mit Alkoholausschank zu errichten. Ende Februar reichte er ein entsprechendes Baugesuch ein. Gegen diese Pläne sind nach Ablauf der Frist beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland zwei Einsprachen eingegangen. Zuständig ist das Amt, weil Gastronomiebewilligungen dort erteilt werden. Beide Einsprecher sind Einzelpersonen aus Borisried. Eine bemängelt, dass der Einbau von Wohnungen im alten Schulhaus nicht zonenkonform sei. Die Weilerzone, zu der das Schulhaus gehört, sei nicht für neu erstellten Wohnraum gedacht. Die zweite Einsprache betrifft die geplante Beiz. Laut Auskunft des Regierungsstatthalteramtes befürchtet der Einsprecher einerseits Mehrverkehr, Lärm und erhöhte Unfallgefahr auf den schmalen Borisrieder Strassen. Zum anderen sieht der Einsprecher die Gefährdung der bestehenden Wirtschaft Borisried in unmittelbarer Nachbarschaft. Bauherr und Gemeinde Oberbalm können nun Stellung zu den Einsprachen nehmen. Das Regierungsstatthalteramt entscheidet im Sommer.ats>

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