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Bänz Fiechter kämpft um sein Restaurant «Wäck»

Das Restaurant Sonne in Wäckerschwend läuft nicht mehr nach Wunsch: Jetzt sattelt Wirt Bänz Fiechter (51) um – und züchtet chinesische Goji-Beeren.

Eine Wandergruppe aus Deutschland hat es sich auf der Terrasse des Restaurants Sonne gemütlich gemacht. Andere Gäste hat es nicht an diesem sonnigen Nachmittag. Wirt Bänz Fiechter (51) nimmt den flauen Betrieb gelassen, obwohl er allen Grund hätte, Trübsal zu blasen. Seine «Wäck» ist ins Stocken geraten, eine goldene Nase lässt sich hier nicht mehr verdienen. «Täglich arbeite ich 12 bis 15 Stunden – nur um alle Forderungen begleichen zu können. Etwas auf die Seite zu legen, ist nicht mehr möglich», gibt der Wirt und Konzertveranstalter zu.

Zu seinen Stammgästen zählen die Grossen der Mundartrockszene: Polo Hofer, Züri West, Patent Ochsner, Gölä und Stiller Has. Ihre Konzerte auf der Heubühne sind Kult und in der Regel ausverkauft. Mit diesen «sicheren Werten» hat Bänz Fiechter gutes Geld verdient. «Als ich vor 23 Jahren hier angefangen habe, ist die Mundartszene geradezu explodiert», erinnert er sich. Inzwischen aber komme kaum noch Neues auf den Markt. «Die Szene ist leider ein bisschen eingeschlafen.»

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