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Bernerlandbank heizt den Konkurrenzkampf an

Mit der Expansion nach Langnau sendet die Bernerlandbank ein klares Signal an ihre Mitbewerber: Sie will sich ein Stück des Kuchens sichern. Die neue Filiale wird am Montag eröffnet.

der Bernerlandbank. Wollen in Langnau Fuss fassen: Filialleiter Mathias Zürcher (links) und Peter Ritter, Geschäftsführr.
der Bernerlandbank. Wollen in Langnau Fuss fassen: Filialleiter Mathias Zürcher (links) und Peter Ritter, Geschäftsführr.
Daniel Fuchs

Nach nur zwei Monaten Umbauzeit ist es so weit: Die Filiale der Bernerlandbank ist fertig. Am Sonntag, zeitgleich mit dem Sonntagsverkauf in Langnau, lädt das Geldinstitut zum Tag der offenen Türe ein. Interessierte können einen Rundgang durch die Räumlichkeiten machen, bevor am Montag die offizielle Eröffnung erfolgt.

Geführt wird die Geschäftsstelle vom Langnauer Mathias Zürcher. Unterstützt wird er von zwei Mitarbeitern. Die Filiale befindet sich in der alten Berger-Villa an der Schlossstrasse, diese wurde im letzten Viertel des 19.Jahrhunderts gebaut.

Bereits im Eingangsbereich treffen Tradition und Moderne aufeinander: In der Ecke steht ein antiker, weisser Kachelofen, daneben befindet sich ein Bancomat. Bei dem Gerät kann der Kunde nicht nur Schweizer Franken und Euros beziehen, sondern auch Einzahlungen tätigen. «Die Einrichtung spiegelt unsere Geschäftsphilosophie», sagt Peter Ritter, Geschäftsführer der Bernerlandbank AG. «Wir sind traditionsbewusst und dennoch zeitgemäss.»

Bank hat Liegenschaft gekauft

Wie ein roter Faden zieht sich das Nostalgisch-Moderne durch alle Räume. Die Möbel im Besprechungszimmer und in den zwei Büros sind trendy, der Parkettboden wie auch die alten Holzwände und -decken wurden lediglich aufgefrischt. Stilvolle Kachelöfen sind der Hingucker in jedem Raum. Die Bank hat die Liegenschaft, in der sich auch eine Arztpraxis befindet, gekauft. Im Erdgeschoss, wo fortan die Kunden ihre Geldgeschäfte abwickeln können, war bis vor kurzem ein Laden mit Motorradzubehör eingemietet. Den Entscheid, in Langnau eine Filiale zu eröffnen, begründet Ritter so: «Wir haben im oberen Emmental ein Geschäftsvolumen von rund 100 Millionen Franken.» Er sei überzeugt, als regional tätige Bank zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Die Bernerlandbank hat ihren Hauptsitz in Sumiswald, dazu kommen 15 Geschäftsstellen. Im nächsten Jahr sollen allerdings die Standorte in Dürrenroth, Eriswil, Wyssachen, Rohrbachgraben und Walterswil geschlossen werden (wir berichteten). Im Gegenzug wird in Langnau expandiert, und im nächsten Jahr kommt eine weitere Filiale in Huttwil dazu.

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