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Casino Theater startet in neue Saison

Theaterleben in Burgdorf – ohne die Emmentaler Liebhaberbühne, dafür mit den Geschwistern Pfister und Michael von der Heide.

Das Casino Theater Burgdorf startet in die neue Saison, und Geschäftsführer Peter Schläfli und der künstlerische Leiter Ulrich S.Eggimann stellten gestern das Programm vor. Billettreservationen gibt es dabei nicht mehr, neu müssen die Plätze fest gekauft und bezahlt werden, denn: «Wir sind immer wieder auf nicht abgeholten Tickets sitzen geblieben.»

Die Publikumsrenner

Das Konzept des Casino Theaters umfasst nach wie vor die Sparten Schauspiel, Musiktheater und Kleinkunst. Wer ein Abo A, B oder C kauft, profitiert von je 20 Prozent Preisreduktion. Vor allem Kleinkunst erfreue sich steigender Beliebtheit beim Publikum, betonte Eggimann. Nur Burgdorf biete in dieser Sparte ein Abo an.

Eggimann zeigte sich begeistert darüber, dass er die Geschwister Pfister nach Burgdorf holen konnte. Als Publikumsrenner bezeichnete er weiter die Auftritte von Michael von der Heide, Dodo Hug, Walter Andreas Müller, Michael Gammenthaler sowie die Konzerte von Stiller Has, Tinu Heiniger Band und Philipp Fankhauser.

Den Auftakt macht die neue Sparte «Erzählkunst» mit Märchen für Erwachsene. Neugierde auf das Casino Theater soll die vierte Kulturnacht wecken. Mit dem neuen Stück von Beat Sterchi tritt die Theatergruppe Burgdorf auf. Das «Aschenbrödel» vom Theater Fidibus soll die Kleinen verzaubern, das «Theater für die Schule» Jugendliche und ihre Lehrer begeistern.

Gut ausgelastet

Dank der Zusammenarbeit mit dem Theater Biel-Solothurn bietet Burgdorf erstmals die Verdi-Oper «il Trovatore» mit grossem Orchester in Biel an – inklusive Bustransfer ins Seeland. «Dies ist auch ein Probelauf für die Ausfallsaison während des von uns erhofften Casino-Umbaus», stellten die Leiter in Aussicht. Und betonten weiter, dass das Casino Theater mit 12300 Besuchern und einer durchschnittlichen Auslastung von 57 Prozent gut dastehe.

Noch ist allerdings nicht klar, ob und wann das Casino Theater umgebaut werden kann. Verwaltungsrat und Gemeinderat verhandelten, sagten die zwei, vorderhand sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Pläne haben trotzdem Folgen: Weil die mit Burgdorf eng verbundene Emmentaler Liebhaberbühne mit einem früheren Umbautermin gerechnet hatte, verlegt sie ihre Auftritte bereits in dieser Saison vollständig ins Rüttihubelbad.

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