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Der Bären will Sonnenstoren als Regenschutz

Das Hotel Bären will sich besser vor Wetterkapriolen schützen. Damit die Gäste auch bei leichtem Regen auf der Terrasse sitzen können, sollen Storen montiert werden.

Vor Sonne und Regen schützen: Das Hotel Bären will auf der Terrasse bis zum Eingang beim Brunnen Sonnenstoren montieren.
Vor Sonne und Regen schützen: Das Hotel Bären will auf der Terrasse bis zum Eingang beim Brunnen Sonnenstoren montieren.
Robert Grogg

Wer noch vor kurzem auf der Terrasse des Hotels Bären ein Bier oder einen Kaffee genossen hat, dem dürfte die Ruhe aufgefallen sein. Wegen der Bauarbeiten in der Bahnhofstrasse mitsamt neuer Pflästerung der Bären-Kreuzung war die Strasse gesperrt. Das wird sich bald wieder ändern – und die Autos und Lastwagen wieder am Bären vorbeidonnern.

Dafür hoffen die Verantwortlichen der Bären AG, den Gästen auf den kommenden Frühling hin eine Neuerung präsentieren zu können: Das Hotel Bären will auf der Seite der Marktgasse über der Terrasse Sonnenstoren montieren. Vorgesehen sind vom seitlichen Ausgang her abwärts entlang dem Anbau vier Sonnenstoren. Die Bären AG publizierte deshalb im aktuellen Anzeiger ein Baugesuch zur Montage der Storen. Die Einsprachefrist beim Stadtbauamt Langenthal läuft bis zum 26.November.

Schutz vor Wetterkapriolen

Grund für das Vorhaben ist allerdings weniger der Sonnenschutz, dieser könnte nämlich auch mit Sonnenschirmen gelöst werden. Vielmehr will sich das Hotel mit dazugehörigem Restaurant besser gegen unsichere Wetterverhältnisse wappnen. Thomas Rufener, Stadtpräsident und Verwaltungsratspräsident der Bären AG, erklärt: «Bisher war es für den Betrieb schwierig, schnell genug auf Wetterkapriolen zu reagieren.» Fielen überraschend Regentropfen vom Himmel, mussten die Gäste von der Terrasse jeweils ins Restaurant zügeln. «Mit den Storen wollen wir solche Situationen besser in den Griff bekommen», sagt Verwaltungsratspräsident Rufener.

Da das im 18.Jahrhundert gebaute Hotel ein schützenswertes Gebäude ist, musste das Vorhaben mit der Denkmalpflege abgesprochen werden. Die Storen seien zusammen mit der Denkmalpflege evaluiert worden, sagt Rufener. Für ihn sei klar, dass mit einem solch historischen Gebäude sorgfältig umgegangen werden müsse. Er verheimlicht aber auch nicht, dass sich der Bären noch weiter reichenden Schutz vor Wind und Regen auf der Terrasse erhofft hatte. Er spricht deshalb von «einem Kompromiss».

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