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Die Heimstätte Bärau stösst in neue Gebiete vor

In der Heimstätte stehen einige Änderungen an. So sollen neue Wohn- und Beschäftigungsangebote für IV-Rentner aufgebaut werden – auch über das Emmental hinaus. Zudem gibt es spätestens im Jahr 2020 nur noch Einzelzimmer.

Planen die Zukunft der Heimstätte Bärau: Geschäftsleiter Peter Ducommun (links) und Stiftungsratspräsident Walter Grossenbacher.
Planen die Zukunft der Heimstätte Bärau: Geschäftsleiter Peter Ducommun (links) und Stiftungsratspräsident Walter Grossenbacher.
Hans Wüthrich

«Der Markt bewegt sich», sagt Stiftungsratspräsident Walter Grossenbacher. War die Heimstätte Bärau ursprünglich eine Armen- und Erziehungsanstalt, beherbergt sie heute verschiedenste Menschen – von Betagten bis hin zu Autisten. Waren noch vor einem Dutzend Jahren Dreier- und Viererzimmer üblich, wünschen die Klienten heute Einzelzimmer. Starben behinderte Menschen einst früh, so werden sie heute dank des medizinischen Fortschritts ebenso alt wie du und ich. Und wurden früher die Heime finanziell unterstützt, so geht das Geld neu direkt an die Klienten respektive deren Angehörige, die dann selber ein Angebot auswählen. Das sorgt für mehr Konkurrenz und grösseren Kostendruck bei den Betreuungsinstitutionen.

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