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Dieses Ausgehverbot stört niemanden

Was in Kehrsatz für Aufstand sorgt, gibt es in Lützelflüh schon seit fünf Jahren: die Ausgangssperre für Jugendliche. Doch viele Eltern wissen gar nichts von dem Verbot.

Zu viel des Abfalls: Weil immer wieder Unrat liegen blieb, wenn Jugendliche ein Fest gefeiert hatten, erliess die Gemeinde eine Ausgangssperre.
Zu viel des Abfalls: Weil immer wieder Unrat liegen blieb, wenn Jugendliche ein Fest gefeiert hatten, erliess die Gemeinde eine Ausgangssperre.
zvg

Die Ausgangssperre in Kehrsatz für Jugendliche unter 16 Jahren sorgt für Wirbel. Die Juso der Stadt Bern findet die Regelung einen Affront und fordert die Gemeinde Kehrsatz in einer E-Mail auf, das «Provokationsgesetz zurückzunehmen». Was in Kehrsatz zurzeit zu reden gibt, wird in Lützelflüh seit 2007 still praktiziert: Jugendliche unter 15 Jahren dürfen sich nach 22 Uhr nicht mehr ohne Begleitung von Sorgeverantwortlichen auf öffentlichen Plätzen aufhalten. Gemeindepräsident Beat Iseli kann die Aufregung um die Ausgangssperre in Kehrsatz nur schlecht nachvollziehen. «Es gibt bestimmt Eltern, die froh über die Vorgaben der Gemeinde sind», mutmasst er.

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