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Ehemalige Gemeindepräsidentin hat Geld veruntreut

Bei der Bauunternehmung Otto Mäder in Oberburg fehlt Geld. Die Sekretärin hatte während eineinhalb Jahren systematisch Beträge auf ihr eigenes Konto überwiesen. Bei der Frau handelt es sich um die ehemalige Gemeinderatspräsidentin von Lützelflüh. Gegen sie läuft ein Strafverfahren.

Hier arbeitete die Frau: Die Sekretärin der Otto Mäder AG in Oberburg hat der Firma finanziellen Schaden zugefügt. Wie viel Geld sie veruntreut hat, ist unbekannt. Nachdem die Unregelmässigkeiten ans Licht gekommen waren, wurde sie fristlos entlassen.
Hier arbeitete die Frau: Die Sekretärin der Otto Mäder AG in Oberburg hat der Firma finanziellen Schaden zugefügt. Wie viel Geld sie veruntreut hat, ist unbekannt. Nachdem die Unregelmässigkeiten ans Licht gekommen waren, wurde sie fristlos entlassen.
Walter Pfäffli

«Ja, ich habe Geld veruntreut.» Beatrice Stettler macht am Telefon kein Geheimnis daraus, dass sie ihre Arbeitgeberin finanziell geschädigt hat. Sie war bis vor kurzem als Sekretärin bei der Bauunternehmung Otto Mäder AG in Oberburg angestellt. In den letzten Tagen erfuhr diese Zeitung davon, dass gegen die Frau ein Strafverfahren eingeleitet worden sei. Stettler sagt auf Anfrage: «Ich habe das grosse Vertrauen des Geschäftsführers missbraucht.» Mit fester Stimme erzählt sie, wie sie während «rund eineinhalb Jahren» systematisch Geld abgezwackt und auf ihr eigenes Konto überwiesen habe. Sie habe diese Transaktionen durch fiktive Rechnungen getarnt. Das sei möglich gewesen, weil sie für die Firmenkonten über eine Einzelvollmacht verfügt habe. «Ich bedaure das wahnsinnig und werde natürlich versuchen, das alles wieder gutzumachen.»

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