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Ex-Heimleiter wehrt sich gegen Misshandlungs-Vorwürfe

Der frühere Leiter des Behindertenheims Haus Tobias nimmt erstmals öffentlich Stellung. Misshandlungen von Bewohnern habe es nie gegeben, sagt er.

Bisher gab der Mann auf Anfrage zwar Auskunft, aber in der Zeitung zitieren lassen wollte er sich jeweils nicht. Am Wochenende ist der frühere Leiter und Gründer des Behindertenheims Haus Tobias in Niederbipp nun von sich aus aktiv geworden; er verschickte eine Mitteilung.

Im Schreiben wehrt er sich gegen schwere Vorwürfe, die auf ihm lasten. Er und sein Sohn hätten die schwer geistig und körperlich behinderten Bewohner des Heims misshandelt, berichteten ehemalige Mitarbeiter der BZ. Auch Nachbarn wollen solche Szenen im Garten des Heims beobachtet haben. Im Dezember 2010 war beim Kanton eine aufsichtsrechtliche Anzeige eingegangen. Die kantonalen Behörden reagierten und schlossen das Haus Tobias in Niederbipp am 30.Dezember. In der Folge reichte die Könizer Vormundschaftsbehörde Strafanzeige gegen den Heimleiter und dessen Sohn ein.

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