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FDP hat kein Verständnis

In Thunstetten duellieren sich FDP und SVP ums Gemeindepräsidium. Die FDP reagiert mit «Unverständnis» auf den SVP-Gegner.

Bekommt Konkurrenz: Markus Quaile (FDP).
Bekommt Konkurrenz: Markus Quaile (FDP).
wpb

Das Duell steigt am 29.November: Der amtierende Thunstetter Gemeindepräsident Markus Quaile (FDP) muss sich nun doch einer Kampfwahl stellen. Sein Gegner kommt ebenfalls aus dem bürgerlichen Lager: Vizegemeindepräsident Alfred Röthlisberger (SVP).

Bei den Gemeinderatswahlen Ende September hatte Quaile bloss 399 Stimmen erreicht. Sein Widersacher Röthlisberger dagegen holte 490 Stimmen. Für letzteren war der grosse Unterschied denn auch der Haupgrund, den amtierenden Gemeindepräsidenten herauszufordern. «Das sind wir unseren Wählern schuldig», sagte Röthlisberger dieser Zeitung.

Nun hat die FDP reagiert. Wie die Partei in einer Mitteilung schreibt, sei es zwar legitim, dass die SVP auch nach dem Präsidium strebe. «Aber aus übergreifender bürgerlicher Optik ist dieses Vorgehen für uns nicht verständlich.» Damit würden die «gut funktionierenden Strukturen» im Gemeinderat gefährdet. Quaile und «sein Team» hätten in den vergangenen Jahren «wertvolle Arbeit» geleistet. Das sei nicht zuletzt das Verdienst des «Chefs vor Ort». Dieser habe auch unpopuläre Entscheide des Gemeidenrats «mit persönlichem Einsatz» vertreten. Die FDP ist überzeugt: «Das hat Stimmen gekostet.»

BZ/baz

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