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Feuchtfröhliche Nächte

Die Guggen spielten am Samstagabend in Langenthal unbeeindruckt vom miesen Wetter. Auch das Publikum liess sich die Laune in den «Feuchtgebieten» nicht verderben.

Ein bewegender Moment:  Das allerletzte Stück der Dätsch-Clique nach 50 Jahren. Ober Markus Gfeller spielte früher selber mit.
Ein bewegender Moment: Das allerletzte Stück der Dätsch-Clique nach 50 Jahren. Ober Markus Gfeller spielte früher selber mit.
Robert Grogg
Aus und vorbei ist es ganz offensichtlich auch für die Sousafonspieler der Strosse-Füdeler.
Aus und vorbei ist es ganz offensichtlich auch für die Sousafonspieler der Strosse-Füdeler.
Robert Grogg
«Roggu rockt»: Die Knaller-Clique eröffnete den Umzug mottogerecht.
«Roggu rockt»: Die Knaller-Clique eröffnete den Umzug mottogerecht.
Thomas Peter
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Das Gedränge war tatsächlich nicht ganz so schlimm wie auch schon. Trotzdem fanden sich selbstverständlich unzählige Fasnächtler unverdrossen, aber leider begossen vor den beiden Bühnen des Guggenspektakels in der Märitgasse ein. Das Wort «feuchtfröhlich» bekam da eine ganz neue Bedeutung. Den Wirten gefiels. Die Restaurants waren voll. Die Fasnacht 2015 dürfte aber nicht nur wegen des Wetters in die Geschichte eingehen. Es ist auch die Fasnacht der langen Wege. Wer sich nicht durch das Epizentrum vor dem Choufhüsi durchzwängen will, muss wegen der geschlossenen Farbgasse weite Umwege gehen. Wer dagegen am Samstagabend in der Alten Mühle das FKK besuchte, der sass natürlich im, aber zweifellos nicht auf dem Trockenen. Der Anlass wurde letztmals von Peter Moser präsentiert. Er konnte dabei auf die tatkräftige Mithilfe von Tom Aeschbacher und Tom Küffer alias Tom-Tom zählen. Allerdings kamen auch die zwei bereits mit dem Rollator auf die Bühne.

Unten im Restaurant konnten die Gäste wie gewohnt zeitverschoben mehr oder weniger dasselbe Programm geniessen.

Letzte Nacht tobten dann erneut die Guggen bis weit in die Morgenstunden hinein durch die Gassen. Zwischendurch fanden sie sogar Zeit für ein mitternächtliches Monsterkonzert.

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