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Fusion: Der Zuspruch ist gross

Obwohl die SVP Utzenstorf und Bätterkinden die Gemeindefusion ablehnen, bleibt die Zustimmung gross. Die anderen Parteien sind für eine Verlobung – wenn auch nicht alle vorbehaltlos einer Heirat entgegenblicken.

Das Wappen der allfällig fusionierten Gemeinde Landshut.
Das Wappen der allfällig fusionierten Gemeinde Landshut.
Walter Pfäffli

Nach der Ruhe kommt der Sturm. Widerstand formiert sich. Zwei Monate vor der wegweisenden Urnenabstimmung melden sich die Gegner zu Wort. Am 18. Mai entscheiden die Stimmberechtigten der vier Gemeinden Utzenstorf, Bätterkinden, Wiler und Zielebach, ob sie weitere Fusionsabklärungen wollen oder nicht. Bei einem Ja werden die Verträge und Reglemente erarbeitet. An der zweiten Abstimmung in einem Jahr kann das Volk immer noch nein sagen. Eine Heirat käme nicht zustande, die Verlobung würde gelöst. Für die SVP Utzenstorf wäre eine späte Ringrückgabe wenig sinnvoll. Deshalb will sie dem Zusammenschluss schon jetzt keinen Segen geben. Der Nutzen einer Fusion sei nicht ersichtlich, die Nachteile überwögen, weitere Abklärungen würden keine neuen Erkenntnisse liefern und hohe Kosten verursachen, teilte die Partei kürzlich mit (siehe Ausgabe vom Freitag). Auch die SVP Bätterkinden-Kräiligen fasste überraschend die Nein-Parole, der Beschluss fiel im Gegensatz zu Utzenstorf äusserst knapp aus.

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