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Fusion scheitert überraschend klar

Dreimal Nein und ein knappes Ja: Das ist das unerwartet klare Resultat der Fusionsabstimmung in Utzenstorf, Wiler, Zielebach und Bätterkinden. Unsicherheiten und Angst vor Veränderungen überwogen. Eine Fusion ist damit für lange Zeit vom Tisch.

Der Regierungsstatthalter Markus Grossenbacher: «Ich stelle immer wieder fest, dass sich die Emmentaler stärker mit ihrer Gemeinde identifizieren, als dies anderswo  der Fall ist.»
Der Regierungsstatthalter Markus Grossenbacher: «Ich stelle immer wieder fest, dass sich die Emmentaler stärker mit ihrer Gemeinde identifizieren, als dies anderswo der Fall ist.»
Thomas Peter
Am Sonntag wurde über den Zusammenschluss von vier Gemeinden abgestimmt. Dazu gehört Zielebach, ...
Am Sonntag wurde über den Zusammenschluss von vier Gemeinden abgestimmt. Dazu gehört Zielebach, ...
Thomas Peter
Mit langen Gesichtern  sitzen die vier Gemeinderatspräsidenten am Sitzungstisch:  Beat Linder, Bätterkinden, Hans-Ulrich Käser, Zielebach, Markus Schütte, Wiler, und Jürg Hauswirth, Utzenstorf (von links) konnten am Abstimmungssonntag über das deutliche Ergebnis nur staunen.
Mit langen Gesichtern sitzen die vier Gemeinderatspräsidenten am Sitzungstisch: Beat Linder, Bätterkinden, Hans-Ulrich Käser, Zielebach, Markus Schütte, Wiler, und Jürg Hauswirth, Utzenstorf (von links) konnten am Abstimmungssonntag über das deutliche Ergebnis nur staunen.
Marcel Bieri
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In den letzten Wochen vor der alles entscheidenden Urnenabstimmung zum Zusammenschluss von Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach zur 8500-Seelen-Gemeinde Landshut gingen die Wogen hoch.

Die grösste Gemeinde im Viererbund, Utzenstorf, entpuppte sich als das hart umkämpfte Pflaster. Die Gegner richteten einen Infopoint im Dorf ein, verschickten Flugblätter, machten auf Facebook und mit einer Infoveranstaltung mobil. Die Befürworter zogen nach, wurden ebenfalls aktiv. Um den Abstimmungsausgang in Utzenstorf mussten sie am meisten zittern, so dachte man im Vorfeld.

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