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Gemeinderätin Bobst erklärt, warum sie Eltern erziehen will

Vagabundierende Kinder, Alkohol trinkende Jugendliche: Langenthal will das Übel jetzt an der Wurzel packen – mit einem Leitfaden für Eltern. Im Interview verteidigt Gemeinderätin Christine Bobst die Erziehung für Eltern.

Nimmt sich die Eltern zur Brust: Gemeinderätin Christine Bobst (Jungliberale) liess einen Leitfaden ausarbeiten, der den Mamis und Papis zeigen soll, wie sie ihre Kinder erziehen könnten. Geregelt sind zum Beispiel der TV-Konsum, das Taschengeld und der Schlafbedarf.
Nimmt sich die Eltern zur Brust: Gemeinderätin Christine Bobst (Jungliberale) liess einen Leitfaden ausarbeiten, der den Mamis und Papis zeigen soll, wie sie ihre Kinder erziehen könnten. Geregelt sind zum Beispiel der TV-Konsum, das Taschengeld und der Schlafbedarf.
Walter Pfäffli

Frau Bobst, leben in Langenthal lauter überforderte Eltern?Christine Bobst (lacht): Nein, das Problem existiert nicht nur in Langenthal. In der ganzen Schweiz stört es, wenn sehr junge Jugendliche abends lange unterwegs sind.

Ein Leitfaden soll dieses Problem nun entschärfen?Ja, so ist es. Mit dem Papier holen wir die Eltern mit ins Boot. Wir bieten ihnen Hilfe, weil sie nun etwas in der Hand haben bei der Erziehung. Aber wir erinnern sie auch an ihre Pflichten.

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