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Gugelmann-Brache wird unter Beobachtung gestellt

Die Ammonium-Konzentration ist 20-mal höher als erlaubt: Das haben die vertieften Abklärungen auf dem Industrieareal der Lorze AG in Roggwil ergeben. Das Areal muss allerdings nicht saniert werden.

Das Ammonium im Boden baut sich von selbst ab. Daher muss das Gugelmann-Areal in Roggwil nicht saniert werden, sondern lediglich beobachtet.
Das Ammonium im Boden baut sich von selbst ab. Daher muss das Gugelmann-Areal in Roggwil nicht saniert werden, sondern lediglich beobachtet.
Thomas Peter

Von einem Altlastenproblem, das keines sei, hatte Lorze-Chef Adrian Gasser stets gesprochen. «Die Schadstoffwerte liegen weit unter den Grenzwerten.» Die Ergebnisse der inzwischen abgeschlossenen Untersuchungen auf dem Gugelmann-Areal bringen nun klare Ergebnisse: 20 Milligramm Ammonium pro Liter haben die Spezialisten des kantonalen Amts für Wasser und Abfall (AWA) im Abstrom des Areals gemessen, wie Jean-Pierre Clément, stellvertretender Abteilungsleiter, erklärt. «Sie stammen ganz klar von diesem Areal.» Im Vergleich: Der gesetzlich zugelassene Wert beträgt 1 Milligramm.

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