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Hautnah dabei bei den Dreharbeiten

Einmal Filmluft schnuppern, einen Blick hinter die Kulissen werfen und den Ablauf auf einem Filmset hautnah kennen lernen. Das erlebe ich als Statistin bei der Verfilmung des Romans «Der Goalie bin ig» von Pedro Lenz.

Die Statisten warten und schauen zu. Vor der Hauptpost werden weitere Szenen für «Der Goalie bin ig» gedreht.
Die Statisten warten und schauen zu. Vor der Hauptpost werden weitere Szenen für «Der Goalie bin ig» gedreht.
Marcel Bieri

Kein Scherz: Am 1.April treffe ich mit einem voll gepackten Koffer auf dem Filmset bei der Post Langenthal ein. Dort filmt das Team von C-Films Zürich um Regisseurin Sabine Boss Szenen von «Der Goalie bin ig». Am 15.Drehtag wird die Hauptpost zur Mittelland-Bank umgestaltet.

Im Hotel Da Luca befinden sich Aufenthaltsraum, Maske und Garderobe. Regieassistentin Bea Minger informiert über den Ablauf, bevor die rund 20 Statisten ihre Outfits und Utensilien wie Handtaschen, Hüte und Sonnenbrillen ausbreiten. Die Garderobenchefin begutachtet alles. Statt Jeans werden Manchesterhosen mit einem beigen Flanellmantel und Schal kombiniert. Gefragt ist ein natürlich ländlicher Look. Keine knalligen Farben, kein Rot oder Weiss, wenig Schwarz, bieder oder «knorrlig», keine Logos oder moderne Materialien. Die Szene spielt im Herbst 1992. Als Passanten vor der Bank dürfen wir Jacken und Mäntel anziehen. Keineswegs zu verachten bei den kalten Temperaturen.

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