Zum Hauptinhalt springen

Implenia baut keine Stadtvillen

Das Implenia-Grossprojekt mit den Stadtvillen ist so gut wie gestorben. Die UBS hat das Land nicht an die Baufirma verkauft, sondern an die Immobilienfirma Novaland AG.

Überraschende Rochade auf der Rankmatte: Auf einem fast 40 Hektaren grossen Stück Land hatte das Bauunternehmen Implenia ein Riesenprojekt aus dem Boden stampfen wollen. Für rund 50 Millionen Franken hätten 10 Stadtvillen mit 84 Wohnungen und 44 Alterswohnungen entstehen sollen. Mit der Grossbank UBS als Landbesitzerin hatte die Implenia einen Vertrag abgeschlossen, der dem Bauunternehmen die Exklusivität für den Kauf des Areals zusicherte.

Jetzt zeigt sich aber: Nicht Implenia hat das Land auf der Rankmatte gekauft, sondern eine Immobilienfirma aus dem Kanton Zug: die Novaland AG. Warum die Implenia beim Landkauf nicht zugegriffen hat, bleibt unklar. Herbert Klossner, zuständiger Immobilienspezialist bei der UBS, verwies in dieser Frage an das Bauunternehmen. Dort war gestern für eine Stellungnahme niemand erreichbar.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.