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Kein Geld: Aus für Silo

Ende Jahr ist Schluss: Dem Ort für Bildung, Begegnung und Beschäftigung für Asylsuchende (Silo) in Langenthal fehlt das Geld.

Seit acht Jahren gibts das Silo in Langenthal. Doch weil sich die Defizite häuften, wird der Begegnungsort für Asylsuchende auf Ende 2009 geschlossen. Das hat das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) entschieden, wie das «Langenthaler Tagblatt» berichtet. Der Vorstand des Arbeiterhilfswerks habe keine Möglichkeit gesehen, das Angebot kostendeckend weiterzuführen. Der Kanton sei darüber noch nicht informiert. Er ist tangiert, weil er den Leistungsauftrag erteilt für Beschäftigungsprogramme für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene.

Das Silo Langenthal war Anfang 2001 eröffnet worden – als Ort für Bildung, Begegnung und Beschäftigung für Asylsuchende. Es hat seine Räume – daher der Name – im alten Silo am Mühleweg 21. Von der bevorstehenden Schliessung sind rund 30 Personen betroffen, die zurzeit die Silo-Angebote nutzen. Unklar ist auch die Zukunft für zwei Mitarbeitende. Einzig Leiter Rolf Geiser hat eine Perspektive: Er wird Mitte nächsten Jahres pensioniert.

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