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Langenthal sagt klar Ja zu Sanierung der Kunsteisbahn

Die Stimmberechtigten der Stadt Langenthal haben an der Urne der Sanierung der Kunsteisbahn Langenthal (KEB) AG zugestimmt. Mit einem Ja-Stimmenanteil von 66,5 Prozent bewilligten sie Ausgaben von insgesamt über vier Millionen Franken.

Sie kämpften für ein Ja: Hans Beer, Verwaltungsratspräsident der Kunsteisbahn AG (rechts) und Eismeister Alfred Marending.
Sie kämpften für ein Ja: Hans Beer, Verwaltungsratspräsident der Kunsteisbahn AG (rechts) und Eismeister Alfred Marending.
Thomas Peter

Diese Ausgaben teilen sich auf in einen einmaligen Beitrag der Stadt von 2,96 Millionen Franken zur Tilgung von Darlehensforderungen der Stadt und von Dritten an die KEB AG und in einen Betrag von 0,67 Millionen Franken zum Erwerb von Zusatztribünen durch die KEB AG.

Zudem erhöht die Stadt Langenthal ihre jährlich wiederkehrenden Entschädigungen als pauschale Abgeltung für die Nutzung der Eisbahn durch die Schulen von bisher 45'000 Franken auf 252'000 Franken. Unter diesem Titel bewilligten die Stimmberechtigten 0,6 Millionen Franken.

Stimmbeteiligung betrug 38,5 Prozent

2401 Bürgerinnen und Bürger stimmten diesen Ausgaben zu, 1210 Personen lehnten sie ab, wie die Stadtverwaltung am Sonntag bekanntgab. Die Stimmbeteiligung betrug 38,5 Prozent.

Der Stadtrat (Parlament) hatte in der Abstimmungsbotschaft geschrieben, ohne diese finanzielle Hilfe drohe der Konkurs der KEB AG. Der Stadrat hatte die Vorlage ohne Gegenstimme, aber bei acht Enthaltungen, zur Annahme empfohlen.

Effektiv zahlt die Stadt Langenthal weniger als die angegebenen vier Millionen Franken an die KEB AG, weil ein Darlehen der Stadt von rund 0,7 Millionen Franken an die KEB AG bereits Ende 2006 auf einen Franken abgeschrieben wurde.

SDA/met

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