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Liebe auf den ersten Gänseblick

Zuerst die Flucht vor dem gefrässigen Fuchs, dann die Einsamkeit: Der Gänserich, der seit Monaten beim Einlaufwerk des Hochwasserstollens umherschwimmt, hat eine bewegte Vergangenheit. Jetzt aber ist das gefiederte Tier frisch verliebt.

Traute Zweisamkeit: Seit sie aufgetaucht ist, weicht die Gänsedame (hinten)ihrem Partner kaum von der Seite. Diesen freuts.
Traute Zweisamkeit: Seit sie aufgetaucht ist, weicht die Gänsedame (hinten)ihrem Partner kaum von der Seite. Diesen freuts.
Patrick Jordi

Diese Geschichte geht unter die Haut – besser gesagt unter die Gänsehaut. Ihren Lauf nimmt sie eines Nachts im vergangenen Winter: Ein Fuchs schleicht sich an den Gutsbetrieb Ammann in Madiswil heran. Sein Ziel: Die Gänse der Familie Schenk, ein Männchen und zwei Weibchen.

Doch kurz bevor das gefrässige Tier zupacken kann, ergreifen die Gänse die Flucht. Hals über Kopf rettet sich der Gänserich in die nahe Langete – und schwimmt der Gefahr davon. Das gefiederte Tier kommt erst mehrere Hundert Meter flussabwärts zwischen Lotzwil und Madiswil zur Ruhe, beim Einlaufwerk des Hochwasserstollens. Hier fühlt es sich sicher. Hier will es bleiben. Das Einlaufwerk mit seinem kreisförmigen Teich wird zu seinem neuen Zuhause.

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