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Neues Alterszentrum in Sicht

Rohrbach soll ein Alterszentrum erhalten: Vorgesehen sind unter anderem 30 Pflegeplätze und 12 Alterswohnungen. Noch nicht klar ist jedoch, wer das 13-Millionen-Bauwerk auf der Allmend bezahlen soll.

Eine Oase für alte Menschen: Rohrbach soll bald ein Alterszentrum erhalten. Damit wird eine Versorgungslücke geschlossen, die jetzt noch von Wiedlisbach bis nach Bärau reicht.
Eine Oase für alte Menschen: Rohrbach soll bald ein Alterszentrum erhalten. Damit wird eine Versorgungslücke geschlossen, die jetzt noch von Wiedlisbach bis nach Bärau reicht.
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Die Burgergemeinde Rohrbach hat beschlossen, Land auf der Allmend mit der Einwohnergemeinde abzutauschen. Ziel: Auf dem Grundstück soll das neue Alterszentrum zu stehen kommen. «Denn», sagt Gemeindepräsident Peter Flückiger, «unsere Alterspflegeplätze liegen zerstreut zwischen dem Oberaargauischen Pflegeheim in Wiedlisbach und der Heimstätte Bärau im Emmental.»

Knackpunkt Finanzierung

Die Gemeinde Rohrbach plant deshalb schon seit Jahren, ein eigenes Alterszentrum zu errichten. Die Berner Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat denn auch bereits 30 Plätze reserviert und sieben Millionen Franken an Subventionen in Aussicht gestellt. Zudem sollen 12 Alterswohnungen entstehen. Auch ist nun klar, wo genau das Zentrum stehen soll: auf der Rohrbacher Allmend.

Dort tauscht die Burgergemeinde Rohrbach mit der Einwohnergemeinde Land ab. Darauf soll das Zentrum gebaut werden. «Was noch bleibt, ist die Umzonung», erklärt der Gemeindepräsident. «Doch auch dies sollte in den nächsten zwei bis drei Monaten erledigt sein.»

Weniger leicht zu lösen ist ein anderes Problem: die Finanzierung. Denn die vom Kanton in Aussicht gestellten Millionen werden nur indirekt ausbezahlt.

Statt einer direkten Finanzierung hat der Kanton die zukünftigen Tarife der Ergänzungsleistungen erhöht (neu Fr. 35.45 pro Heimbewohner zur ordentlichen Tagespauschale). Dies bedeutet jedoch, dass die Gemeinde die Gesamtkosten des Zentrums von 13 Millionen Franken vorerst selbst aufbringen muss.

Baubeginn noch offen

Hierzu stehen verschiedene Lösungen zur Diskussion, wie etwa eine Finanzierung durch eine private Organisation oder durch einen Investor. Vielleicht lässt sich das Alterszentrum auch mit dem ebenfalls geplanten Ausbau der Turnhalle verbinden, so dass Synergien genutzt werden können.

«Bei all diesen Fragen ist deshalb noch nicht klar, wann wir wirklich mit dem Bau beginnen können», sagt der Rohrbacher Gemeindepräsident Peter Flückiger.

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