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Nun müssen die Gemeinden über die Zahlen

Auszonen? Diese Frage stelle sich jetzt nicht, sagt Kantonsplanerin Katharina Dobler. Erst müssen die Siedlungsgebiete und die Reserven im Kleinen überprüft werden.

Blick vom Spital über Langenthal: Die Stadt muss sich weiter verdichten.
Blick vom Spital über Langenthal: Die Stadt muss sich weiter verdichten.
Thomas Peter

Wo im Kanton soll das Siedlungsgebiet noch wachsen, wo nicht? Eine Antwort darauf gibt der Richtplan 2030, der derzeit in der Vernehmlassung ist. Er propagiert die Siedlungsentwicklung nach innen. Sein Raumkonzept teilt das Kantonsgebiet in fünf Raumtypen ein (siehe Box). Je nachdem ist das prognostizierte Wachstum grösser oder geringer – ebenso wie das Verdichtungspotenzial. Mehr als alles andere sind die Gemeinden am Kern des Richtplans, der Bauzonendimensionierung, interessiert. Ob man denn nun noch einzonen könne, sei nicht die Frage, stellt Katharina Dobler als Vorsteherin der Abteilung Kantonsplanung beim kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) klar. «Erst muss man den Istzustand prüfen», sagt sie.

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