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Nur der Vogt würde fehlen

Die Gemeinden Utzenstorf, Bätterkinden, Wiler und Zielebachan der unteren Emme stimmen im März über die Fusion ab. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Das Gebilde ist nicht neu.

Karte des Amtes Landshut von 1773: Diesen Übersichtsplan liess wohl der Landvogt selbst anfertigen. Der Plan umfasst ungefähr die heutigen Gemeinden Bätterkinden, Utzenstorf,?Wiler und Zielebach mit dem erkennbaren Lauf der Emme. Landshut grenzte damals an die Ämter Thorberg (oben), Burgdorf (rechts), Fraubrunnen (unten rechts) und ans Solothurnische.
Karte des Amtes Landshut von 1773: Diesen Übersichtsplan liess wohl der Landvogt selbst anfertigen. Der Plan umfasst ungefähr die heutigen Gemeinden Bätterkinden, Utzenstorf,?Wiler und Zielebach mit dem erkennbaren Lauf der Emme. Landshut grenzte damals an die Ämter Thorberg (oben), Burgdorf (rechts), Fraubrunnen (unten rechts) und ans Solothurnische.
Staatsarchiv des Kantons Bern

Der Name der geplanten Fusionsgemeinde an der untere Emme wurde mit Bedacht gewählt: Landshut, und nicht der Name einer der Gemeinden des Viererbundes. Damit soll dem Eindruck entgegengewirkt werden, dass die grösste Gemeinde – Utzenstorf – die kleineren drei – Bätterkinden, Wiler und Zielebach – einfach so schlucken würde. Zudem wäre der Name keine Neuerfindung, sondern es gibt ein historisches Vorbild. Die vier Gemeinden bildeten während Jahrhunderten unter dem Namen Landshut eine Einheit.

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