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Schlaue Biester mit schlechtem Ruf: Schloss Landshut zeigt Raben

Die zehn Schweizer Rabenvogel-Arten sind bis Oktober auf Schloss Landshut zu sehen: Das Museum für Wild und Jagd in Utzenstorf widmet seine diesjährige Sonderausstellung den «schlauen Biestern mit schlechtem Ruf».

«Unser Verhältnis zu diesen Vögeln ist zwiespältig», stellen die Museumsverantwortlichen fest.
«Unser Verhältnis zu diesen Vögeln ist zwiespältig», stellen die Museumsverantwortlichen fest.
Keystone

Als lebensnahe Präparate und Schauobjekte sind die Tiere zu bestaunen, wie die Verantwortlichen am Donnerstag mitteilten: «Wir stehen Aug' in Auge mit Kolkrabe, Elster, Häher oder der seltenen Alpenkrähe, hören ihre Sprache, sehen wie sie leben und lernen ihre speziellen Verhaltensweisen kennen.»

Zu den Rabenvogel-Arten gehören auch Dohlen, von denen es auf Schloss Landshut eine Kolonie von etwa 50 Tieren gibt. Denn Dohlen lieben bekanntlich alte Gemäuer mit Aushöhlungen, wo sie brüten können.

Im Altertum galten Raben als Götterboten. In fremden Kulturen spielen sie noch heute eine wichtige Rolle als Erschaffer und Ratgeber. Bei uns wandelte sich das Bild im Lauf der Zeit - der Rabe wurde zusehends mit dunklen Mächten und mit dem Tod in Verbindung gebracht.

«Unser Verhältnis zu diesen Vögeln ist zwiespältig», stellen die Museumsverantwortlichen fest. «Raben werden als Intelligenzbestien bewundert oder aber als gefrässige Schädlinge verfolgt.»

SDA/tan

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