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«Unsere Existenz steht auf dem Spiel»

Mitte Mai erfuhr Familie Frey von ihrem Schicksal: Ihr Haus an der Kirchstrasse 1, in dem sie seit 12 Jahren wohnt, soll dem geplanten Gleisausbau der Aare Seeland mobil AG weichen. Der Schock hierüber sitzt bei der fünfköpfigen Familie tief. Schweren Herzens muss sie sich nun ein neues Zuhause suchen.

Ihr Haus (hinten) muss dem Gleisausbau der ASM weichen: Die Familie Frey mit Tochter Melissa, Mutter Isabel und Vater Daniel (v.l.).
Ihr Haus (hinten) muss dem Gleisausbau der ASM weichen: Die Familie Frey mit Tochter Melissa, Mutter Isabel und Vater Daniel (v.l.).
Marcel Bieri

Als Familie Frey im März 2001 an der Kirchstrasse 1 in Attiswil ihr neu gekauftes Heim bezog, plante sie längerfristig. Das Haus benötigte eine Gesamtsanierung. Die Heizungsleitungen, die Böden, die Decke: Alles musste neu gemacht werden. Daniel und Isabel Frey packten zusammen mit ihren Verwandten gleich selbst mit an und erledigten einen Grossteil der Arbeiten alleine. Unter anderem bauten sie im dritten Stock eigenhändig den Estrich zum Wohnraum um. «Es steckt viel Herzblut in diesem Haus», sagt Daniel Frey (45) denn auch. Die Sanierung war auf mindestens 20 Jahre hinaus ausgelegt.

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