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Waren Viehdiebe am Werk?

Vor über einer Woche prallten in Utzenstorf ein Motorradlenker und ein entlaufenes Pferd zusammen. Mittlerweile sieht es so aus, dass ein Lausbubenstreich oder vielleicht ein krimineller Akt Ursache des Unfalls war.

Am Dienstag vor einer Woche kam es zu einem schweren Unfall: Um etwa 4.50 Uhr kollidierte auf der Hauptstrasse zwischen Koppigen und Utzenstorf ein Pferd mit einem Motorrad. Der 57-jährige Lenker stürzte und musste verletzt mit der Rega ins Spital geflogen werden. Das Pferd war zuvor mit einem weiteren Tier von einer nahe gelegenen Weide ausgebüxt – aus noch zu klärenden Gründen, wie es dazumal in der Polizeimitteilung hiess.

Derzeit kursieren in Utzenstorf wilde Gerüchte, warum die Tiere entlaufen konnten: Von einer Nacht-und-Nebel-Aktion von Viehdieben ist die Rede, von teuren Mastmuni, die gestohlen werden sollten. Was steckt dahinter? Der betroffene Landwirt von der Betriebsgemeinschaft, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will, gibt auf Anfrage Auskunft. «Es existieren Fakten und ein Haufen Mutmassungen», sagt er. Er selbst sei gegen 3 Uhr morgens aufgestanden, weil er das Pony und die zwei Pferde intensiv wiehern hörte. Etwas stimmte nicht. Er schaute nach. Da sei ihm das Pony in Panik entgegengerannt.

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