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Beim «Jaköbu»

Der Jakob-Markt trotzt allen Digitalisierungsstürmen und blickt optimistisch in die Zukunft. Das liegt nicht nur an den Produkten – sondern an einer Art gelebter Nostalgie.

Für Sarina Huber ist ein Besuch im Jakob-Markt ein bisschen wie Wellness.
Für Sarina Huber ist ein Besuch im Jakob-Markt ein bisschen wie Wellness.
Daniel Fuchs

Der Körper des alten Mannes ist gezeichnet von jahrelanger harter körperlicher Arbeit. Die Hände sind knorrig. Die Haut ist ledrig. Die Haltung gebückt. Den blauen Wollpullover kann er nur sehr mühsam über den Kopf stülpen. Die beiden Verkäuferinnen gehen ihm helfend zur Hand. Eine hinten, eine vorne. Dann zupfen sie noch ein bisschen am Kragen, gehen einen Schritt zurück, und die eine sagt: «Das sieht doch sehr gut aus.» Die andere gibt ein bejahendes «Mhm» von sich. Beide lachen. Der Mann nickt entzückt.

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