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Das lassen sie sich nicht bieten

Dass ihre Bankfiliale verschwindet, nehmen sie nicht kampflos hin: Die Schangnauer werden der Bankleitung mitteilen, wie viele Ausleihungen ihr durch die Lappen gehen, wenn sie an ihrem Entscheid festhält.

Die Schangnauerinnen und Schangnauer halten zusammen, um zu verhindern, dass die Raiffeisenbank sich aus dem Dorf zurückzieht.
Die Schangnauerinnen und Schangnauer halten zusammen, um zu verhindern, dass die Raiffeisenbank sich aus dem Dorf zurückzieht.

«Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.» Dieser Spruch von Hermann Hesse hängt im Schangnauer Löwensaal an der Wand. Die über hundert Frauen und Männer, die sich am Freitagabend hier versammeln, wollen das Unmögliche wagen.

Der Gemeinderat und eine Gruppe privater Interessenten haben zu einer Orientierungsversammlung eingeladen, um zu besprechen, wie man sich gegen die Schliessung der Raiffeisenbank-Filiale in Schangnau wehren kann. Es ist kein konspiratives Treffen. Die Bankleitung sei am Montag informiert worden, sagt Gemeindepräsident Beat Gerber. Sie habe den Versammlungstermin «zur Kenntnis genommen». Vertreten ist sie im Löwensaal allerdings nicht.

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